So lassen sich Rezyklate störungsfrei filtern

Für einen wirtschaftlichen Einsatz von Rezyklaten kommt es nach Erfahrung von Gneuß entscheidend auf eine störungsfreie Schmelzefiltration an.

Vor allem, wenn innerbetriebliche Produktionsabfälle und stark verschmutzte Post-Consumer-Abfälle dem Produktionsprozess beigemengt werden, ist ein wirtschaftlicher Einsatz von Rezyklaten nach Erfahrung von Gneuß nur möglich, wenn eine störungsfreie Schmelzefiltration gewährleistet ist.

Fremdpartikel effizient herausfiltern

Denn Fremdpartikel unterschiedlichster Größe und Menge, die über die Abfälle in den Schmelzestrom gelangen, müssen effizient herausgefiltert werden, damit eine gleichbleibende und hohe Qualität des Endprodukts gewährleistet ist. Gleichzeitig darf die Schmelzefiltration dabei aber keinen störenden Einfluss auf den Produktionsprozess haben.

Wie Gneuß erklärt, erfordern jedoch eine Reihe von Filtrationssystemen eine Produktionsunterbrechung beim Wechsel der Siebe, verursachen Prozessstörungen durch Druckspitzen oder Erzeugen gar Störpartikel, wenn sich Ablagerungen beim Siebwechsel lösen.

Störungsfreier Produktionsprozess durch dauerhaft gleichbleibende Bedingungen

Ganz anders bei der einzigartigen Gneuß-Rotary-Technologie. Wie Gneuß betont, herrschen hier im Schmelzestrom dauerhaft gleichbleibende Bedingungen, das heißt, der Druckverlust über das Sieb, bzw. die Schmutzbelegung auf dem Sieb wird konstant gehalten, so dass die Anlage dauerhaft im optimalen Bereich betrieben werden kann.

Erreicht wird dies durch die kontinuierliche, rotierende Bewegung der Siebscheibe, mit der die Siebe durch den Schmelzekanal hindurchbewegt werden. Eine Steuerung sorgt dafür, dass die Belegung des Siebes dabei konstant bleibt. Sobald die Schmutzlast variiert, reagiert die Steuerung automatisch und ändert die Drehgeschwindigkeit der Siebscheibe. Der Druck in Anlage bleibt somit konstant, die einzig nicht konstante Größe im Filtrationsprozess ist die Drehgeschwindigkeit der Siebscheibe.

Rotary-Filtertechnologie ideal zur Verarbeitung von Rezyklaten

Dies macht die Rotary-Technologie nach Überzeugung von Gneuß zur idealen Lösung beim erhöhten Einsatz von Rezyklaten. Gut zu wissen: Gneuß-Schmelzefiltrationssysteme lassen sich problemlos in den vorhandenen Prozess integrieren und eignen sich perfekt als Retrofitlösung. Die mitgelieferte autarke Steuerung kontrolliert den Filtrationsprozess im Zusammenspiel mit der Produktionsanlage.

Die Gneuß-Filtriersysteme wurden für anspruchsvolle Recyclinganwendungen entwickelt und sind seit Jahrzehnten erfolgreich im Einsatz. Alle Filter des Technologieführers aus Bad Oeynhausen (OWL) arbeiten mit der bewährten und einzigartigen Rotary-Technologie, die nach Erfahrung von Gneuß zahlreiche Vorteile mit sich bringt:

  • Keine Störung des Produktionsprozesses durch den Filterbetrieb
  • Druckkonstante Produktion, frei von Druckspitzen
  • Automatische und sichere Betriebsweise mit minimalem Bedienaufwand
  • Anwendungsspezifisch und rheologisch optimierter Schmelzekanal für kurze Schmelzeverweilzeiten, toteckenfreie Kanalströmung und schnelle Produktwechsel
  • Störungsfreie Verarbeitung auch von sensitiven Kunststoffen
  • Gleichbleibend hohe Qualität des Endprodukts
  • Einfacher und sicherer Filterelementwechsel
  • Effiziente Abreinigung der Filterelemente beim vollautomatischen Rückspülfilter RSF Genius
  • Siebe aus mehrlagigem Edelstahlgewebe, die Feinheiten bis zu 10µm im Rezyklateinsatz ermöglichen
  • Seit mehr als 35 Jahren erfolgreicher Einsatz bei der Folien- und Faserherstellung, im Compounding, PVC und in anderen anspruchsvollen Anwendungen

gk

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