Foto: Krauss Maffei
Dieser Extruder zur Herstellung von Gummischläuchen verfügt über einen selbstzentrierenden Schlauchkopf und nachgeschaltetem Röntgengerät zur Erfassung und Korrektur von Wandstärke und Konzentrizität.

Elastomere

Schneller und günstiger zum Gummischlauch

Selbstzentrierende Schlauchköpfe von Krauss Maffei gleichen bei der Herstellung von Gummischläuchen Abweichungen im laufenden Extrusionsprozess aus.

Selbstzentrierende Schlauchköpfe von Krauss Maffei gleichen bei der Herstellung von Gummischläuchen Abweichungen im laufenden Extrusionsprozess aus.

Bei der Herstellung von Gummischläuchen spielt das exakte Einhalten der Wandstärken eine wichtige Rolle. Bei zu niedrigen Stärken kommt es zu Qualitätseinbußen, bei zu hohen Stärke steigt der Materialverbrauch. Die selbstzentrierenden Schlauchköpfe von Krauss Maffei in Verbindung mit einem Wandstärken-Messgerät geben hier eine entscheidende Hilfestellung. Sie gleichen die Abweichungen höchst präzise und im laufenden Extrusionsprozess aus. Hinzu kommt noch die absolute Wiederholgenauigkeit bei häufigem Chargenwechsel.

Gummischläuche immer mit optimaler Wandstärke

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Foto: Krauss Maffei
Solche selbstzentrierenden Geradeaus- und Querspritz-Schlauchköpfe machen die Herstellung von ein- oder mehrlagigen Gummischläuchen schneller und kostengünstiger.

Gegenüber konventionellen Lösungen profitiert der Kunde bei der Nutzung der selbstzentrierenden Schlauchköpfe mit einem Wandstärken-Messgerät von der Senkung des Materialeinsatzes. Das System regelt automatisch Wandstärke und Konzentrizität bei laufender Extrusion auf ein Optimum – und das bei jeder Geschwindigkeit. Toleranzbereiche der Wandstärke können beispielsweise um 0,05 mm reduziert werden, das senkt den Materialverbrauch um bis zu 2,5 %.

Ammortisation schon nach wenigen Wochen

Nach Erfahrung von Krauss Maffei amortisiert sich die Investition bei einer 24/7-Produktion durch die Reduzierung der Wandstärken bereits nach wenigen Wochen. „Weiteres Einsparpotenzial findet sich in den Rüstzeiten der Schlauchextrusionsanlagen. Statt sich mit Mundstückwechsel, Justieren oder An-/Abfahrprozesse aufzuhalten, sind Extruder beziehungsweise Extrusionslinien, die mit selbstzentrierenden Schlauchköpfen ausgestattet sind, deutlich schneller im Produktionsmodus und sparen Zeit für weitere Einsätze“, erläutert Dr. Gerard Nijman, Global Application & Product Owner Tire & Rubber bei KraussMaffei.

Automatische Korrektur bei Sollwertabweichungen

Selbstzentrierende Schlauchköpfe stehen für ein- oder mehrlagige Schläuche mit oder ohne Gewebeverstärkung im Durchmesserbereich von 3 bis 120 mm und für unterschiedliche Extrusionsdrücke zur Verfügung. Die automatische Verstellmöglichkeit verschiebt das schwimmend gelagerte Mundstück in den Extrusionsköpfen in jede erforderliche Richtung.

Bei Auftragswechseln lassen sich die Köpfe auf Knopfdruck schnell auf die neuen Parameter verstellen. Abweichungen vom Sollwert bei Wandstärke und Konzentrizität werden umgehend korrigiert und am Bedienpanel visualisiert. Das System steht für eine professionelle und verlässliche Produktion, kombiniert mit einer hohen Produktqualität, so Krauss Maffei.

Das Unternehmen hat übrigens in letzter Zeit massiv in die Extrusion investiert, zum Beispiel in ein komplett neues Werk in Hannover.

gk