CEO Toomas Koobas (links) und Marko Hoolma, Production Manager, bei Höhle in der Microduct-Fertigung in Estland
Foto: Sikora
CEO Toomas Koobas (links) und Marko Hoolma, Production Manager, bei Höhle in der Microduct-Fertigung in Estland

Qualitätssicherung

Röntgenmessgeräte für Microducts in hoher Qualität

Die Qualität seiner Microducts, kleiner Rohre im Durchmesserbereich zwischen 3 und 20 mm, sichert Höhle bei der Extrusion mit Röntgengeräten von Sikora.

Während des Fertigungsprozesses der Microducts setzt der estnische Hersteller drei röntgenbasierte X-Ray 6000 Pro Röntgenmessgeräte ein, um den Innen- und Außendurchmesser, die Wanddicke und die Exzentrizität der Microducts zu messen. Die Microducts des Unternehmens werden bei der Herstellung von Glasfasernetzen verwendet werden, um die Glasfaserkabel als Schutzkanal zu umschließen.

Inline-Überwachung ist der Schlüssel zur Microducts-Fertigung

„Der Vorteil der X-Ray-Systeme ist, dass man sich auf die Messwerte verlassen kann und sofort beim Anfahren der Linie mit ‚einem Schuss‘ korrekte Produktabmessungen erhält“, erklärt Toomas Koobas, CEO bei Höhle. „Bei der Herstellung von Microducts ist eine kontinuierliche Inline-Überwachung der Schlüsselfaktor, wenn es um die Qualität geht. Dies kann mit den Geräten von Sikora erreicht werden.“

Röntgentechnologie liefert konsistente Messwerte

Eine Besonderheit bei Höhle ist der Einsatz von drei separaten Monitoren des Prozessorsystems Ecocontrol 6000, die an jedes Röntgengerät angeschlossen sind. Diese ermöglichen den Bedienern einen ständigen Zugriff auf die aktuellen Messwerte. Die Echtzeit-Visualisierung ermöglicht die Prozesskontrolle. Im Vergleich zu alternativen Technologien zur Qualitätskontrolle, wie zum Beispiel Ultraschall, liefert Röntgentechnologie konsistente Messwerte, die nicht durch Temperaturen oder Material beeinflusst werden. Zudem werden keine Koppelmedien benötigt und es ist keine Kalibrierung erforderlich. „Mit Röntgen bekommen Sie eine Messung, der Sie vertrauen können, und eine Garantie für die Einhaltung der Spezifikationen für Microducts“, sagt Koobas.

Kombiniert mit Knotenwächtern

Außerdem setzt Höhle in seinen Anlagen Knotenwächter der Lump 2000 Serie von Sikora ein. Diese Systeme erkennen kleinste Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche der Microducts. Der Bediener erhält im Falle eines Fehlers sofort Informationen und kann die notwendigen Maßnahmen ergreifen.  sk