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Kaufvertrag für Netstal unterzeichnet

Der vor kurzem angekündigte Verkauf von Netstal ist perfekt: Das Schweizer Traditionsunternehmen wechselt für 170 Mio. EUR von Krauss Maffei zu Krones.

Mit dem Kauf von Netstal holt sich Krones einen wichtigen Zulieferer und Know-how-Träger für die Herstellung von PET-Flaschen  ins eigene Haus, denn Netstal ist einer der Weltmarktführer für die Herstellung von PET-Preforms.

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags am 6. Februar 2024 ist die am 29. Januar angekündigte Transaktion perfekt: Der Münchner Maschinenbaukonzern Krauss Maffei verkauft sein Schweizer Tochterunternehmen Netstal Maschinen AG für 170 Mio. EUR an die Krones AG. Der Hersteller von Maschinen für die Abfüllung und Verpackung von Getränken und Flüssignahrungsmitteln ist ein langjähriger Kunde von Netstal und rundet mit der Übernahme sein Portfolio ab.

Netstal inklusive mehrerer Vertriebs- und Servicegesellschaften übernommen

Zusätzlich zur Netstal Maschinen AG mit Sitz in Näfels erwirbt Krones die Netstal Deutschland GmbH, eine Vertriebs- und Servicetochter mit Sitz in Stuttgart, sowie elf weitere Vertriebs- und Service-Einheiten in den USA, Südamerika, Europa und Asien. Im Zuge des Verkaufs werden rund 530 Mitarbeiter von Krauss Maffei zu Krones wechseln. Alle bisherigen Netstal-Arbeitsplätze sollen dabei erhalten bleiben. Netstal wird seine Geschäfte auch in Zukunft eigenverantwortlich führen. Renzo Davatz, langjähriger und in der Kunststoffbranche sehr geschätzter CEO von Netstal,  wird das Unternehmen auch weiterhin leiten. 

Der Kauf steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Den endgültigen Abschluss der Transaktion (Closing) erwartet Krones in der ersten Hälfte des Jahres 2024.

Krauss Maffei richtet sich neu aus

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Mit dem Verkauf von Netstal verliert Krauss Maffei zwar rund 20 % des Gruppenumsatzes, gewinnt aber erhebliche Finanzmittel für wichtige Investitionen. Krauss Maffei-CEO Chi Zhang: „Der Verkauf von Netstal ist Teil unseres langfristigen Plans, Krauss Maffei strategisch, organisatorisch und auch am Weltmarkt neu auszurichten. Wir wollen uns in Zukunft voll auf unser Kerngeschäft sowie neue Wachstumsmärkte konzentrieren, die Kernmarke Krauss Maffei stärken und den Konzern entsprechend fokussieren. Gleichzeitig verschafft uns der Verkauf Spielraum, um weitere Investitionen zu tätigen, etwa in die Digitalisierung und die Entwicklung neuer Maschinen.” gk

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