Digital in der Intralogistik? Aber klar!

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Die Digitalisierung macht auch vor der innerbetrieblichen Logistik nicht halt. Doch welche Veränderungen tritt die digitale Transformation los?

Digitalisierung und Intralogistik: Dass die innerbetriebliche Logistik seit Jahren im Wandel ist, das ist unbestritten. Doch mit dem Wandel kommen auch Veränderungen. Insbesondere die Intralogistik kann davon profitieren. Dass dieser Weg noch lange nicht abgeschlossen ist, das weiß auch Rainer Schulz, Geschäftsführer der Sysmat GmbH und Experte für Anlagenautomatisierung. Denn, so Schulz: „Stetige Optimierung und systematische Weiterentwicklung stellt in unserer Branche einen unabdingbaren Faktor dar.“  

Das in Mainhausen ansässige Unternehmen Sysmat ist Spezialist auf dem Gebiet der grafischen Materialflussrechner für automatisierte Anlagen, unter anderem im Logistik-Bereich.

Transparenz in der Wertschöpfungskette als Basis in der Intralogistik

Im Zentrum dieses Wandels steht die Transparenz jedes einzelnen Gliedes der Wertschöpfungskette. Nur so lassen sich beispielsweise Abläufe noch besser aufeinander abstimmen. Denn: Ohne Überblick lassen sich auch Fehlerquellen nicht erkennen, etwaige Optimierungsmöglichkeiten bleiben ungenutzt. Hilfe bieten Softwarelösungen für die effektive Lagerverwaltung.

„Darüber hinaus hält die Zukunft für die Intralogistik dank der digitalen Transformation noch großes Potenzial bereit, das es auszuschöpfen gilt“, wie Schulz hervorhebt. Ein probates Mittel, das dabei helfen kann ist in Form von künstlicher Intelligenz zu finden.

Unternehmen erreichen Transparenz innerhalb ihrer Wertschöpfungskette nur dann, wenn sie auch ihre Anlagen innerhalb des Lagers entsprechend miteinander vernetzen. Ähnlich geschieht dies in der „intelligenten Fabrik“: Dort arbeiten Mensch und Maschine Hand in Hand zusammen – die eigentliche Produktionsumgebung mit ihren zusammenhängenden Kommunikationsstrukturen sind bereits vielfach verflochten.  

Anlagen modernisieren, egal welcher Hersteller

Das alles kommt aber nicht von allein, dazu „bedarf es einer entsprechenden Grundlage“, so Schulz. „Über die herstellerunabhängige Verknüpfung von Maschinen schaffen Betriebe diese Basis – und haben so die Möglichkeit, vorhandenes Potenzial für sich auszuschöpfen.“ Sysmat stellt mit dem grafischen Materialflussrechner Matcontrol Graphics eine Lösung bereit, mit der Unternehmen Anlagen unabhängig vom Anbieter modernisieren können.

"Unternehmen sollten großen Wert auf die digitale Transformation legen, und zwar in allen Bereichen", rät Sysmat-Geschäftsführer Rainer Schulz. Foto: Sysmat

Über flexible und frei konfigurierbare Schnittstellen können auch Maschinen unterschiedlicher Hersteller und Systemwelten miteinander kommunizieren. Das hat einige Vorteile, wie Schulz betont: „Es sorgt dafür, dass Unternehmen den Überblick behalten. Bestehende Insellösungen lassen sich zudem aufheben.“

Gerade in Zeiten, in denen sich die Anforderungen der Kunden und auch der Markt selbst rapide verändert, ist es nur logisch sämtliche sich für die Intralogistik auftuende Potzenziale auszunutzen.

Alles im Blick: die digitale Transformation macht's möglich

Im B2C- als auch im B2B-Bereich sind Bereiche wie Service, Flexibilität und Performance essentiell. Kunden wollen einen Überblick über Warenbestand und Lieferdaten bereits bei Auftragsplatzierung. Die digitale Transformation birgt auch hier weitere Potenziale, wie Schulz verrät: „Unternehmen sollten großen Wert auf die digitale Transformation legen, und zwar in allen Bereichen. Durchlaufzeiten von Auftragseingang bis Auslieferung verringern sich zunehmend, gleichzeitig steht auf Kundenseite einem vielfältigen Artikelbestand der Wunsch nach maximaler Verfügbarkeit gegenüber.“

Natürlich müssen Unternehmen auch die Software auf aktuellem Stand halten und ein Auge für passende Lösungen haben, ganz unabhängig von der Branche. Nur so lässt sich auch ein optimiertes Lager realisieren. Nutzen Betriebe das vorhandene Potenzial der Intralogistik, besteht für sie die Möglichkeit, ganze Prozesse weiterzuentwickeln und die eigenen Ergebnisse auch künftig zu verbessern.

db

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