Wittmann: Frischzellenkur für Roboter

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Wittmann verpasst seinem WX153 Roboter eine komplette Frischzellenkur. Der Hersteller hat die Mechanik überarbeitet, auch die Steuerung erhält ein Update.

Frischzellenkur für Wittmanns Roboter vom Typ WX153: Dieser wird typischerweise für das Automatisieren von Spritzgießmaschinen eingesetzt. Vorwiegend im Bereich von 500 bis 1.300 t Schließkraft. Witmanns bisherige Version basierte noch auf der seit 2013 verfügbaren W8 Pro Serie.

Roboter erhält umfassende Updates

So hat der Hersteller die Mechanik des Roboter überarbeitet. Flexibel und funktional: Diese Eigenschaften soll der überarbeitete WX153 verkörpern. Wittmann gewährt dem Anwender hierfür mehr Optionen bei der Geräteauswahl. Die Vertikalachse des Roboters ist mit Hüben bis zu 2.600 mm, die Horizontalachse Z bis zu einer Hublänge von 18.000 mm erhältlich.

Ab einem Hub von 4.000 mm gibt es auch Tandemlösungen mit zwei unabhängig bewegten Robotern. Gesteuert werden die Tandemrobotern über eine gemeinsame R9 Teach Box. Sie kann bis zu zwölf Achsen synchron ansteuern. Bei Einzelrobotern sowie auch bei Tandemgeräten lassen sich beliebige Achskombinationen für unterschiedliche Bewegungsprofile zusammenfassen, die dann in weiterer Folge synchron ablaufen.

Neu ist auch das integrierte kompakte Reglergehäuse. Die Entformachse X ist mit einem Hub von 1.200 mm oder 1.400 mm erhältlich. Standardmäßig gibt der Hersteller hier eine Traglast von 30 kg für den WX153 an. Sie kann aber je nach Anwendungsfall angepasst werden.

R9 Steuerung mit an Bord

Im Paket enthalten ist außerdem Wittmanns R9 Steuerung. Diese greift auf eine Vielzahl an verschiedenen Funktionen zurück. Beispielsweise auf einen digitalen Zwilling für Testläufe des Roboters am Bildschirm und für Fehleranalysen. Die Funktion Smart Removal minimiert etwa Formöffnungszeiten während des Fertigungsprozesses.

db

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