Masterbatch als DNA für Kunststoffe

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Kunststoffe erhalten eine DNA: Gabriel-Chemie präsentiert ein Masterbatch zur Identifizierung und Überwachung von Artikeln aus Kunststoff.

Das neue Masterbatch ermöglicht es, Informationen in Kunststoffen zu speichern, mittels derer Material-Definitionen, aber auch einzelne Bauteile identifiziert werden können. Anders gesagt: Kunststoffteile erhalten eine individuelle DNA, eine Signatur wie die eines Fingerabdrucks.

Taggant Technology: Masterbatch zur Identifizierung

Diese Kombination ist für die ganze Prozesskette eines Produktzyklus von Nutzen – sei es in der Herstellung, Qualitätssicherung, der Supply Chain oder der Kreislaufwirtschaft am Ende eines Produktlebens. Jeder einzelne Schritt, von der Produktion bis zur Distribution, wird nachvollziehbar. Auch Sicherheitsbelange und Produktauthentifizierung werden durch entsprechende Marker, sogenannte Taggants gewährleistet.

Die neue Produktserie wurde von Gabriel-Chemie entwickelt. Der Masterbatch-Hersteller aus Österreich nennt sie Taggant Technology Series – kurz Tagtec. Neben vordefinierten Anwendungsmodulen bietet Gabriel-Chemie auch kundenspezifische Lösung an. Einen Überblick über die grundlegende Funktionsweise der Tagtec Serie und eine Auswahl an Anwendungen präsentiert Gabriel-Chemie gemeinsam mit den Partnern Alpla und Wittmann Battenfeld auf der K-Messe in Düsseldorf. Bei Wittmann Battenfeld ist sogar eine Demonstrations-Sortieranlage zu sehen.

Plattform Master Of Batch

Gabriel-Chemie selbst präsentiert sich auf der diesjährigen K-Messe in neuem Standdesign. Neben der Taggant Technology zeigt das Unternehmen eine Erweiterungen der hauseigenen Plattform Master Of Batch ein. Das Smart Search Tool startete im Vorjahr mit Master Of Colours und wird jetzt mit Master Of Additives ergänzt.

Farben aus Rezyklat

Fester Bestandteil der Gabriel-Chemie Präsentation ist wieder das Farbkonzept Colour Vision, diesmal in der 20. Ausgabe. Die Themenschwerpunkte sind dieses Jahr Sustainability und Spirituality. Die entsprechenden Farben und Materialien der Sustainability Farbpalette werden auf Basis von Polymeren aus dem Post Consumer Recycling und Post Industrial Recycling realisiert. Das Farbspektrum der Spirituality Colour Vision erstreckt sich über ein intensives und pulsierendes Rot bis hin zu einer Marmoreffekt-Ausarbeitung in magischen Blaunuancen.

Colour Vision ist ein dem Zeitgeist folgendes Farbkonzept, das in Form von Linsenplatten aus Kunststoff neue Farben, Effekte und Oberflächen darstellt. Foto: Gabriel-Chemie

Nah-Infrarot: Detektieren im Recyclingstrom

Des Weiteren sind neue Additive zum Einsatz gekommen, mit deren Hilfe sich Kunststoffe im Recyclingstrom besser detektieren lassen. Hierbei handelt es sich um thermoplastische Masterbatchfarben für Nah-Infrarot-Detektoren, die eine sachgemäße Sortierung im Recyclingstrom ermöglichen. Sie basieren auf speziellen Pigmentformulierungen, sind lebensmittelecht und lasermarkierbar. Zudem sind sie für jegliche Verarbeitung mittels Spritzguss, Blasformen, Extrusion, Formpressung etc. geeignet. Auf der K-Messe können sich die Besucher von der Anwendung überzeugen.

Mit Laser markieren - Gabriel-Chemie kooperiert mit Be-Laser

Laser-Additiv-Masterbatches ermöglichen die kontaktfreie, dauerhafte Markierung oder Beschriftung von Kunststoffteilen, ohne Druckfarbe und Lösungsmittel. Eine Markierung ist auf weichen, rauen, gestuften und gekrümmten Flächen möglich und gleichzeitig abriebfest, chemikalienresistent und lichtecht. Ihr Einsatz unterstützt individuelle Designs und personalisierte Markierungen. Gabriel-Chemie baut seine die Kooperation mit Be-Laser weiter aus und demonstriert die Partnerschaft auf der K-Messe in Form eines eigenen Laser-Areals.

mg

 

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