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Technik

Rapid Tech: 20 Jahre 3D-Druck-Schaufenster in Erfurt

Arburgadditive ist bei der Jubiläumsveranstaltung der Rapid Tech mit spannenden Exponaten und einem zielgerichteten Angebot für den industriellen 3D-Druck dabei.

Mit den verschiedenen Freeformern und 3D-Druckern der Baureihen TIQ und LIQ bietet Arburgadditive praktisch für jede Anforderung eine passende Lösung.
Mit den verschiedenen Freeformern und 3D-Druckern der Baureihen TIQ und LIQ bietet Arburgadditive praktisch für jede Anforderung eine passende Lösung.

Für Arburg ist es der Dreiklang aus Kongress, Ausstellung und Networking, der die Rapid Tech für die ganze Branche speziell und interessant macht. Zur 20. Rapid Tech, die vom 14. bis 16. Mai 2024 wie gewohnt in Erfurt stattfindet, erklärt Dr. Victor Roman, Geschäftsführer von Arburgadditive: „Neben der Weltleitmesse Formnext in Frankfurt ist die Rapid Tech eine der wichtigsten deutschen Messen im Bereich der Additiven Fertigung. Besonders Forschern und Entwicklern bietet sie eine gute Plattform zum Austausch.”

Rapid Tech Schwerpunkte: Automobil, Luftfahrt und Medizintechnik

Die Themenschwerpunkte der Rapid Tech sind die Bereiche Verkehr, Luftfahrt und Medizintechnik sowie Software/KI und Design für Additive Manufacturing und 3D-gedruckte Elektronik. Zu den Exponaten der Arburgadditive hält Dr. Victor Roman fest: „Der Bedarf an additiv gefertigten Bauteilen für industrielle Anwendungen nimmt zu und entsprechend steigen auch die Anforderungen an Bauteilqualität und Materialeigenschaften. Mit den Freeformern und den 3D-Druckern der Baureihen TIQ und LIQ bietet die Arburgadditive praktisch für jede Anforderung eine passende Lösung.”

Dr. Victor Roman, Geschäftsführer von Arburgadditive: „Neben der Weltleitmesse Formnext in Frankfurt ist die Rapid Tech eine der wichtigsten deutschen Messen im Bereich der Additiven Fertigung.“
Dr. Victor Roman, Geschäftsführer von Arburgadditive: „Neben der Weltleitmesse Formnext in Frankfurt ist die Rapid Tech eine der wichtigsten deutschen Messen im Bereich der Additiven Fertigung.“

So demonstriert der 3D-Drucker LIQ 5 die LAM-Technologie (Liquid Additive Manufacturing) zur Flüssigsilikonverarbeitung. Damit lassen sich zum Beispiel individuelles orthopädisches Zubehör oder Produkte für den Lebensmittelbereich herstellen.

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Freeformer 750-3X in Hochtemperatur-Ausführung

Beim großen Freeformer 750-3X in Hochtemperatur-Ausführung kann der Bauraum auf bis zu 200 °C temperiert werden, die Plastifizierung erfolgt bei bis zu 450 °C. Damit lassen sich beispielsweise geometrisch anspruchsvoll gestaltete Lüftungskanäle für die Luft- und Raumfahrt aus Ultem 9085 herstellen. Außerdem bietet der Freeformer 750-3X mit seinem großen Bauraum (maximal 330 mm x 230 mm x 230 mm) die Option, größere Funktionsbauteile oder Kleinserien industriell additiv zu fertigen – wie beispielsweise orthopädische Einlagen bis Schuhgröße 50.

Die Möglichkeit, Bauteile aus Weichmaterialien, Hochtemperatur-Kunststoffen oder in Hart-Weich-Kombinationen additiv zu fertigen, verdeutlicht das breite Einsatzspektrum eindrucksvoll. Als Neuheit präsentiert Arburgadditive auf dem Messe-Freeformer in Erfurt auch kurzfaserverstärkte Bauteile aus PA mit 25 % Glasfasern und Dichtungsbauteile aus eingefärbtem LSR. gk

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