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Neuer Partner für den Freeformer in den USA und Kanada

Die Freeformer der Baugrößen 200-3X und 300-3X verarbeiten Kunststoffgranulate für die additive Fertigung, wie sie auch im Spritzgießen eingesetzt werden. Foto: Arburg

Arburg unterzeichnet Vertrag mit Würth Additive Group und gewinnt so einen renommierten Vertriebspartner für den Freeformer in USA und Kanada.

Mit dem Vertragsabschluss der US-amerikanischen Tochtergesellschaft Arburg Inc. mit der Würth Additive Group am 19. April 2021 ist das Unternehmen, das weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich „Supply Chain Efficiency“ zählt, nun Partner von Arburg für den Vertrieb des Freeformers in den USA und Kanada. Mit dieser landesweiten Vereinbarung erweitert sich die Reichweite des Arburg Kunststoff-Freiformens (AKF) in dieser Region auf den allgemeinen Fertigungssektor sowie auf die Branchen Öl & Gas, Schwermaschinen und Transport.

„Dank der umfassenden Expertise und des hochwertigen Portfolios ist die Würth Additive Group ein bedeutender Player in der AM-Branche und damit ein idealer Partner für den Vertrieb des der Freeformer-Technologie von Arburg", sagt Friedrich Kanz, Geschäftsführer der Arburg-Tochtergesellschaft in den USA. Gerry Berberian, National Sales Manager für Additive Manufacturing bei Arburg Inc. ergänzt: „Wir freuen uns, mit Würth Additive zusammenzuarbeiten, um das bahnbrechende AKF-Verfahren einer größeren Anzahl von Produktionsunternehmen im ganzen Land zugänglich zu machen.“

Mit der Partnerschaft kommt Arburg dem erklärten Ziel, mit dem Freeformer im wichtigen US-Markt deutlich zuzulegen, einen großen Schritt näher.

Partnerschaft in USA und Kanada als wichtiger Meilenstein

„Mit dem Freeformer und dem AKF-Verfahren können wir ganz neue Möglichkeiten im Bereich der industriellen additiven Fertigung erschließen“, sagt AJ Strandquist, Chief Executive Officer der Würth Additive Group. „Unsere Kunden werden von der Anpassungsfähigkeit des Freeformers profitieren, da dieser als offenes System und dank einer umfangreichen Materialdatenbank ein Höchstmaß an Individualisierung ermöglicht. Weiterhin füllt das AKF-Verfahren die Lücken, die wir bisher bei Kunden hatten, die Materialien mit Additiven einsetzen. Jetzt können wir sie in allen Belangen unterstützen und zu deren Erfolg beitragen. Die Ergänzung unseres Portfolios um den Freeformer von Arburg bringt unser AM-Angebot auf ein höheres Niveau.“

„Wir freuen uns, unser strategisches AM-Lieferantenportfolio durch die Partnerschaft mit Arburg weiter auszubauen", sagte Dan Hill, Chief Executive Officer von Würth Industry North America. „Die Gründung unserer neuen Gesellschaft, der Würth Additive Group, war von entscheidender Bedeutung, da wir weiterhin digitale Supply-Chain-Lösungen ermöglichen, implementieren und unterstützen wollen, die für unsere Kunden zuverlässig und vorteilhaft sind, um sie mit Prozess- und Kosteneffizienz zu versorgen.“

AKF-Verfahren des Freeformer senkt Teilekosten

Das einzigartige AKF-Verfahren ist seit 2013 am Markt und arbeitet auf Basis von Kunststoffgranulaten. Mit dem offenen System und der umfangreichen Materialdatenbank können Kunden ihre aktuellen Produktionsmaterialien nutzen, um Prototypen zu erstellen oder mit der additiven Fertigung direkt in Produktion von Kleinserien zu gehen. Mit den Freeformern 200-3X und 300-3X lassen sich thermoplastische Bauteile aus einer oder mehreren Materialien additiv fertigen. Dank der Verarbeitung von herkömmlichen Kunststoff-Granulaten als Ausgangsmaterial kosten die Teile nur ein Bruchteil von dem, was sonst in der AM-Branche üblich ist.

gk

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