KHS kooperiert mit TU-Berlin

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Die Technische Universität Berlin erweitert ihre Laboreinrichtungen mit der neuesten Keg-Technologie von KHS. Der erstmalig auf der diesjährigen Brau Beviale vorgestellte Innokeg AF1C1 für die halbautomatische Verarbeitung von Kegs, kleineren Fässern für die Gastronomie und Industrie, bietet der Universität zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Im Februar 2017 geht der Innokeg-Prototyp vor Ort in Betrieb.

"Universitäten und Hochschulen bilden unseren Nachwuchs aus. Wir freuen uns darum über die verstärkte Zusammenarbeit mit der TU Berlin", sagt Thomas Matheyka, Leiter des KHS Product Centers Keg. Jürgen Methner, der selbst über 17 Jahre in der Industrie tätig war, pflegt einen langjährigen und engen Kontakt zu dem Dortmunder Abfüllspezialisten. Er warb um Unterstützung bei der Ausstattung der neuen Technikumsräume am Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie.

KHS übernimmt Aufstellung

KHS übergab dem Institut den modularen Innokeg AF1C1 mit jeweils einem Abfüll- und Reinigungselement sowie eines Reinigungstanks. Anlieferung, Montage, Inbetriebnahme und eine entsprechende Schulung übernimmt KHS ebenfalls.

Mit der weiterentwickelten Version des Innokeg Kegboy C2 für die halbautomatische Keg-Bearbeitung lassen sich sowohl Fässer aus Kunststoff als auch aus Stahl füllen und reinigen. Zudem ist die Anlage modular erweiterbar. Durch einen neuartigen Keg-Prozessor hat die TU darüber hinaus die Möglichkeit, die Daten der Abfüll- und Reinigungsprozesse mittels Fernbedienung über Smartphone, Tablet oder PC präzise vorzugeben, zu erfassen und auszuwerten. Mitte Februar kommenden Jahres erfolgt die Inbetriebnahme des Innokeg AF1C1 an der Berliner Universität. Ab diesem Zeitpunkt wird die Anlage auch auf dem Markt verfügbar sein.

Einsatz für Ausbildung und Forschung

Die Universität freut sich sehr über die Kooperation. "Einerseits werden die Studenten an einer hochmodernen Anlage ausgebildet und lernen, wie Keg-Abfüllung und Reinigung genau funktioniert. Andererseits haben wir mithilfe dieser Technik die Möglichkeit, Forschungsprojekte weiter voran zu treiben", erklärt Methner. Im Studiengang Brauerei- und Getränketechnologie nehmen die Studenten Abfüllungen und Reinigungen an der Anlage vor und testen verschiedene Mengen, Medien und Reinigungszyklen.

"Durch die auf akademischer Seite gesammelten Erfahrungen können wir das System für unsere Kunden weiterentwickeln", sagt Matheyka. So ergebe sich ein Zusammenspiel von Ausbildung, Forschung und industrieller Anwendung, von dem alle Beteiligten profitierten. Als potenzieller späterer Arbeitgeber ermöglicht KHS den Studenten zudem erste Kontakte in die Industrie, erklärt Matheyka: "Gerne können Studenten zu Beginn ihrer praktischen Phase Erfahrungen in unserem Betrieb sammeln und in unserem Unternehmen ihre Bachelor- oder Masterarbeiten schreiben." Momentan verfassen einige Dutzend Studenten ihre Abschlussarbeiten bei der KHS.

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