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Epoxidsysteme für Composite-Bauteile aller Art

Das Epoxid-Blockmaterial Raku Tool WB-0890 für Composite-Bauteile besitzt eine extrem feine Oberflächenstruktur, was sowohl den Finish-Aufwand als auch den Versieglerverbrauch deutlich reduziert. Die Oberflächengüte kann vom Urmodell auf die Prepreg-Form übertragen werden, sodass kein Nachschleifen der Form erforderlich ist und die Standzeiten der Prepreg-Formen signifikant erhöht werden. Foto: Rampf

Auf der JEC World 2022 in Paris zeigt Rampf leistungsstarke Epoxid-Blockmaterialien und Komplettlösungen für die Herstellung von Composite-Bauteilen.

Die Epoxidsysteme von Rampf Tooling Solutions – Flüssig-, Pasten- und Blockmaterialien – decken die verschiedenste Produktionsprozesse und Temperaturbereiche für den Composite-Modell- und Formenbau ab. Die Blockmaterialien Raku Tool WB-0691, WB-0700, WB-0890 und WB-0950 zum Beispiel wurden für Anwendungen in den Bereichen Motorsport, Schiffsbau, Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik entwickelt.

Blockmaterialien für den Composite-Modell- und Formenbau

Die Blockmaterialien eignen sich mit einer Wärmeformbeständigkeit (HDT) von 110 bis 200 °C für einen breiten Temperatureinsatzbereich. Bei Klasse-A-Oberflächen sorgen sie für einen reduzierten Finish-Aufwand, ein geringerer Versieglerbedarf und eine hohe Kantenstabilität. Die Blockmaterialien sind schnell und einfach zu verarbeiten, da sie über sehr gute Fräseigenschaften und Spanbildung verfügen: Es entsteht kein Anhaften und wenig Staub. Die Blockmaterialien sind kompatibel mit allen branchenüblichen Lacken, Trennmitteln und Epoxid-Prepregs. Passend zur Wärmeformbeständigkeit und Härte des Blockmaterials sind bei Rampf auch Klebstoffe erhältlich.

Epoxidsysteme für kleine Stückzahlen

Das US-Tochterunternehmen Rampf Group zeigt auf der JEC World Flüssig-, Pasten- und Blockmaterialien der Marke Raku Tool für die Composite-Fertigung. Die Epoxidsysteme sind vor allem für speziellen Einsatzflugzeuge für Überwachung, Brandbekämpfung und Luftbetankung sowie für Hubschraubern und die städtischen Luftmobilität geeignet. Sie eignen sich ideal für die frühe Phase der Produktentwicklung oder die Produktion kleinerer Stückzahlen, da sie nicht nur die kostengünstige Herstellung von Prototypen gewährleisten, sondern auch die volle Skalierbarkeit für die Produktion größerer Stückzahlen.
Dazu gehört Raku EI-2508, ein niedrigviskoses, bei niedrigen Temperaturen verarbeitbares und schnell aushärtendes System, das zum Beispiel in Innenräumen von Flugzeugen und Schienenfahrzeugen sowie weiteren Anwendungen eingesetzt wird, bei denen flammhemmende Eigenschaften erforderlich sind.

2K-System für niedrige Verarbeitungstemperaturen

Das gehärtete Hochtemperatur-Epoxidsystem Raku EI-2510 verfügt über hervorragende Heiß-Nass-Eigenschaften (trockene Glasübergangstemperatur Tg 210 °C, nasse Tg 174 °C) und eine hohe Bruchfestigkeit. Es wird in einer Vielzahl von strukturellen Anwendungen im Hochtemperaturbereich eingesetzt. Das Zweikomponenten-System, das bei niedrigen Temperaturen verarbeitet werden kann, erfordert weniger Investitionen in Werkzeuge und Infrastruktur. Zudem ist keine spezielle Lagerung notwendig.

Das leistungsstarke, flammhemmende Strukturharz Raku EI-2511 erfüllt mit hoher Tg (trocken 165 °C, nass 137 °C) die Brandschutzanforderungen des 12- und 60-sekündigen vertikalen Beflammungstests. Das Epoxidsystem weist eine niedrige Viskosität bei niedriger Verarbeitungstemperatur auf (200 mPas bei 40 °C).

sk

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