Dosiergeräte 2.0: modular und flexibel

Das neue Einzelschneckendosiergerät DSR28 2.0 ist modular aufgebaut. Foto: Brabender Technologie

Der neue Doppelschneckendosierer DDSR20 2.0 und das Einzelschneckendosiergerät DSR28 2.0 von Brabender Technologie sind beide modular aufgebaut.

Mit dem modularen Aufbau der Dosiergeräte trägt das Unternehmen der Entwicklung Rechnung, dass Dosiergeräte bei immer kleineren Chargen, schnelleren Produktwechseln und einer dichten Taktung heute vielen Anforderungen gerecht werden müssen. Die neue Gerätegeneration 2.0, die auf der Fakuma 2021 vorgestellt wird, basiert daher auf einem modularen Konzept für die leichte Demontage und sehr gute Zugänglichkeit.

Durch den modularen Aufbau lassen sich die Getriebe an beiden Dosiergeräten einfach und schnell gegeneinander austauschen und mit wenigen Handgriffen zurückbauen. „Diese Flexibilität erlaubt dem Kunden, zwischen großen und kleinen Geräten sowie Einzel- und Doppelschnecke zu wechseln“, betont Jürgen Knez, Leiter der Entwicklung Mechanik bei Brabender Technologie.

Bessere Zugänglichkeit des Dosiergeräts

Der Schneckentrog befindet sich nun an vorderster Position der Wägeplatte und lässt sich bequem nach vorne herausnehmen. „Die gesamte Zugänglichkeit des Dosiergeräts hat sich dadurch deutlich verbessert und der Anwender profitiert besonders von der leichten und schnellen Reinigung der produktberührenden Teile“, so Knez. Hilfreich sind dabei schraubenlose Verbindungen an Trog, Behälter und Deckel, mit denen die Benutzerfreundlichkeit sinnvoll unterstützt wird.

Schneller Dichtungswechsel und visuelle Kontrolle

Alle Geräte der Generation 2.0 – also auch der Doppelschneckendosierer DDSR20 2.0 – sind standardmäßig mit einem Servomotor erhältlich. Foto: Brabender Technologie

Auch der Dichtungswechsel wird durch den nach vorne abnehmbaren Trog deutlich einfacher – und schneller: Innerhalb von fünf Minuten lässt sich eine neue Dichtung einsetzen, je nach Anforderung mit speziellen Ausführungen etwa für Atex. Der neu eingebaute Dichtungswechselindikator kann den notwendigen Wechsel der Dichtungen frühzeitig anzeigen und somit Getriebe- und Motorschäden vorbeugen.

Zudem verfügen alle Geräte der Generation 2.0 über staubdichte vertikale Ausläufe aus lebensmittelkonformem und transparentem Polyethylenterephtalat-Glycol (PETG). Dieser harte Kunststoff zeichnet sich durch seine Klarsichtigkeit und Splitterfestigkeit aus und gestattet dem Bediener eine rasche Blickkontrolle bis weit in das Schneckenrohr hinein.

Alle Geräte der Generation 2.0 – also auch der Doppelschneckendosierer DDSR20 2.0 – sind standardmäßig auch mit einem Servomotor erhältlich. Im Vergleich zu normalen frequenzgeregelten Motoren lassen sich Servomotoren aufgrund ihres breiten Drehzahl-Wandlungsverhältnisses vielfältig einsetzen. Der Wechsel von Schnecken und Schneckenrohr entfällt oftmals und mit dem Montageaufwand erhöht sich gleichzeitig die Verfügbarkeit. Im unteren Drehzahlbereich können Servomotoren praktisch mit dem Nenndrehmoment starten und auch bei hohen Drehmoment-Anforderungen exakt die volle Leistungsfähigkeit abrufen und somit sehr präzise funktionieren.

Modular bedeutet individueller, flexibler und effizienter

Knez: „Mit der Überarbeitung haben wir die Voraussetzungen geschaffen, um noch effizienter als bisher individuelle, auf den jeweiligen Einsatzzweck angepasste Dosiergeräte anzubieten.“ Brabender Technologie hat bereits begonnen, seine Schneckendosierer nach und nach auf das neue Modularkonzept 2.0. umzustellen.

Weitere Exponate auf der Fakuma sind der Universaldosierer Flexwall FW40 – auf der Messe mit einem Plexiglas-Behälter, der live-Einblicke in die Funktionsweise gibt – und zwei Dosiergeräte der DS-Linie, die sich für die Dosierung von Granulat eignen.

sk

Schlagwörter: