CO2-Fußabdruck: Covestro setzt auf Windenergie

Covestro-Standort Antwerpen: Seit April wird fast die Hälfte des Strombedarfs aus Windenergie gedeckt. Das senkt den CO2-Fußabdruck um 38.500 t. Foto: Covestro

Um seinen CO2-Fußabdruck bei der Produktion weiter zu senken, setzt Covestro an seinem Standort Antwerpen ab sofort auf Windenergie.

Seit 1. April 2021 deckt Covestro fast die Hälfte seines Strombedarfs in Belgien aus Windenergie, um damit seinen CO2-Fußabdruck in der Produktion deutlich zu senken. Hierzu schloss das Unternehmen einen Stromabnahmevertrag mit Engie, dem größten Erzeuger erneuerbarer Energien in Belgien. Der Energieversorger liefert rund 45 % des Strombedarfs von Covestro in Antwerpen aus 15 Windkraftanlagen in vier neu errichteten Onshore-Windparks.

CO2-Fußabdruck sinkt um 38.500 t

Der Vertrag, ein sogenanntes Corporate Power Purchase Agreement, umfasst eine Kapazität von 39 MW. Dies entspricht der Energieversorgung von rund 30.000 Haushalten und reduziert den ökologischen Fußabdruck von Covestro in Belgien um mehr als 38.500 t CO2, was den Emissionen von 20.000 Autos pro Jahr entspricht.

Energieeffizientere Produktion

Die Produktion in der chemischen Industrie ist traditionell energieintensiv. Neben der vermehrten Nutzung regenerativer Energiequellen gilt es den Energiebedarf von Produktionsanlagen und Prozessen zu minimieren. Mit verschiedenen Prozesstechnologien und einem Energiemanagementsystem hat Covestro die Energieeffizienz bereits deutlich gesteigert und auch auf diesem Weg die Emissionen aus der Produktion reduziert. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, seine spezifischen CO2-Emissionen bis 2025 im Vergleich zu 2005 zu halbieren. Außerdem will Covestro den Großteil der verbleibenden Energie aus Windkraft beziehen.

Windenergie wichtiger Baustein im Green Deal

"Der Liefervertrag mit Engie ist ein wichtiger Schritt bei der Umstellung unserer Produktion auf die Nutzung erneuerbarer Energien", sagt Georg Wagner, Geschäftsführer bei Covestro in Antwerpen. "Windenergie, zusammen mit dem Einsatz nachhaltiger Rohstoffe und Recycling-Technologien, helfen uns vollständig zirkulär zu werden und die Klimaziele des europäischen Green Deals zu erreichen."

mg