Aus dem 3D-Drucker ins Labor: Lauda investiert in Start-up

Lauda investiert in die Better Basics laborbedarf GmbH (v.l.): Dr. Gunther Wobser, der Geschäftsführende Gesellschafter von Lauda, gemeinsam mit Mario Schneider, CEO bei Better Basics Laborbedarf und Robert Tietze, Start-Up-Manager von Lauda. Foto: Lauda

Investition in Start-Up als Teil der Innovationsstrategie: Lauda kooperiert mit der Better Basics Laborbedarf GmbH und baut Expertise im 3D-Druck aus.

Lauda investiert in das Start-Up, die Better Basics Laborbedarf GmbH (BBL), und will so auch seine Technologieexpertise im Bereich des 3D-Drucks erweitern. Das Start-up BBL wurde 2019 gegründet und sitzt in Dresden. Das junge Unternehmen fertigt und vertreibt intelligente Grundausstattung für Labore, welche die Organisation von Laborarbeitsplätzen vereinfacht und Labormitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit durch individuell gefertigte Organisationssysteme unterstützt. Zum Einsatz kommt dabei die Additive Fertigung: die modularen Systeme werden mittels 3D-Drucktechnologie gefertigt.

Investition und Synergieeffekte als Baustein künftiger erfolgreicher Zusammenarbeit

Kooperation mit Start-Up baut auf Synergieeffekte, inbesondere im 3D-Druck (v.r.): Dr. Gunther Wobser, Geschäftsführender Gesellschafter von Lauda, testet gemeinsam mit Mario Schneider, CEO bei Better Basics Laborbedarf, das Smart Rack unter Laborbedingungen. Foto: Lauda

Neben einer Kapitalbeteiligung setzt Lauda vor allem auf Synergien für den gemeinsam adressierten Labormarkt. Für Lauda ist es nach Watttron und Ener-IQ bereits die dritte erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Start-Up. Dies ist Teil der umfangreichen Innovationsstrategie des Familienunternehmens, die neben der Kooperation mit innovativen Start-ups unter anderem auch umfangreiche Digitalisierungsmaßnahmen oder ein nachhaltiges Ideenmanagement in der Unternehmensgruppe vorantreibt.

Kooperation mit Start-Up pusht Expertise im 3D-Druck

Durch sein Know-how im Bereich der Additiven Fertigung ist das Start-Up in der Lage, individuelle Kundenanforderungen im Bereich der Laborausrüstung zu realisieren. So kann das Organisationssystem Smart Rack mit bedarfsgerecht 3D-gedruckten Modulen ausgestattet werden und stellt dadurch Halterungen etwa für Pipetten, Rundkolben oder Abfallbehälter bereit. Die Module sind dabei in Stückzahl und Position frei kombinierbar. Lauda bietet hier künftig zusammen mit BBL kundenzentrierte Produktlösungen an. Damit wird das Segment der Labortechnik gestärkt, in dem Lauda bereits Labortechnik für eine Vielzahl von Anwendungen vertreibt.

Mit der Kooperation soll auch die Technologieexpertise im 3D-Druck innerhalb der Lauda Gruppe ausgebaut werden. „Die Start-Up-Kooperation mit Better Basics Laborbedarf ermöglicht einen weiteren Zugang zu innovativen Technologien, die neben Synergien mit unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung auch direkt im Vertrieb neue Impulse setzt“, erklärt Robert Tietze, Start-Up Manager von Lauda. Bereits heute nutzt Lauda 3D-Druck in der Serienfertigung der Temperiergeräte.

Kundenspezifische Lösungen für den Labormarkt

„Ein zentraler Aspekt der Innovationstrategie von Lauda ist die gezielte Zusammenarbeit mit innovativen, jungen Unternehmen, die unsere Kernkompetenz, das Temperieren, ergänzen und weiter voranbringen“, wie Dr. Gunther Wobser, der Geschäftsführende Gesellschafter von Lauda, hervorhebt. „Mit Better Basics sind wir erneut fündig geworden und können dem Labormarkt kundenspezifische Lösungen anbieten. Zusätzlich erwarten wir wertvolle Erkenntnisse im Bereich des 3D-Drucks für unsere Produktion unserer Temperiergeräte“.

Auch Mario Schneider, CEO von Better Basics Laborbedarf, äußert sich über die künftige Zusammenarbeit: „Wir bei Better Basics Laborbedarf freuen uns sehr mit Lauda einen strategischen Partner für uns gewonnen zu haben, der uns bei unserem weiteren Wachstum unterstützten wird. Auf diesem Weg können wir von der langjährigen Erfahrung von Lauda profitieren und Synergien unter anderem im Vertrieb nutzen“.

db

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