Wie geht platzsparender und effektiver Formenbau?

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Strack Norma hat seine Klinkenzug-Reihe um die spezielle Variante Z4-23 erweitert. Mit nur 3 mm Mindesthub spart sie Platz in der Fertigung.

Um hochkomplexe Aufgaben zu realisieren, finden bei Formenwerkzeugen Kühl- und Hydraulikanschlüsse, Formschieber sowie Endschalter an der Formplatte Platz auf engstem Raum. Da der umlaufende Freiraum entsprechend begrenzt ist, suchen Konstrukteure oft nach platzsparenden Lösungen. Strack Norma hat hierfür den speziellen Klinkenzug Z4-23 für kleine Hübe entwickelt, der die Funktionen der Klinkenzüge Z4 und Z6 in einem Bauelement vereint. Brauchten die zuvor eingesetzten Rasten der Klinkenzuggröße Z4-21/22 noch 7 mm Mindesthub, reduziert die überarbeitete Rastengeometrie den Hub auf 3 mm. Auch der Platzbedarf pro Seite reduziert sich bei der Kombination Z4 und Z6 von 180 mm auf 90 mm Breite der Steuerplatte. „Wir arbeiten nach der Devise ‚Aus der Praxis für die Praxis‘“, erklärt Andreas Geyer, Gesellschafter von Strack Norma. „Neue Marktanforderungen lassen die besten Ideen entstehen. So generieren wir stetig optimierte Lösungen für unsere Kunden.“

Kontinuierlicher Ausbau

Weitere Beispiele, wie Strack Norma kontinuierlich sein weltweit eingesetztes Klinkenzug-Sortiment ausbaut, sind die Baureihe Z4, der Rundklinkenzug Z3 für den inneren Einsatz sowie der Doppelhubklinkenzug Z4-19. Ihren Ursprung nahmen sie im Jahr 1976 mit dem Verkauf des ersten Hakenklinkenzugs Z5 in zwei Größen. Das neue Produkt hatte damals Werkzeugmachern die Möglichkeit geboten, vereinfacht auf Standard-Normalien zurückzugreifen, nachdem sie zuvor Lösungen für Werkzeugtrennungen selbst bauen mussten. Heute runden die hohe Variantenvielfalt und kundenspezifischen Bauformen, die von Anfang an individuell gefertigt werden, das Portfolio an Klinkenzügen ab und macht den Normalienspezialisten zum Technologieführer im Markt.

sl

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