Übernahme der Fischer Cyclepor sichert Arbeitsplätze

Insolvenzverwalter Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun freut sich über die Übernahme der Fischer Cyclepor durch Fischer Resources und die damit verbundene Sicherung der 92 Arbeitsplätze. Foto: Schultze & Braun

Fischer Resources übernimmt den Geschäftsbetrieb der Fischer Cyclepor Deutschland. Damit ist der Erhalt des Unternehmens und der Arbeitsplätze gesichert.

Der Insolvenzverwalter der Fischer-Recycling-Gruppe, Rechtsanwalt Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun, hat ein weiteres Unternehmen des Firmenverbundes verkaufen können, denn die Fischer Resources GmbH übernimmt mit Wirkung zum 1. Mai 2021 den Geschäftsbetrieb der Fischer Cyclepor Deutschland GmbH inklusive aller 92 Arbeitsplätze. Das Unternehmen ist damit gerettet.

Sicherung der Arbeitsplätze

Es ist bereits das zweite Unternehmen, das Dr. Pehl verkaufen konnte. Anfang April war es ihm bereits gelungen, die Recyplast GmbH an die Con-Pearl GmbH, ein Unternehmen der Blue Cap AG, zu veräußern. „Damit haben wir bereits wenige Wochen nach dem Insolvenzantrag wesentliche Teile der Gruppe auf neue Eigentümer übertragen und einen Großteil der Arbeitsplätze sichern können“, freut sich Dr. Pehl. Der Insolvenzverwalter zeigte sich zuversichtlich, die noch verbliebene Gesellschaft Romplast PE Regenerat GmbH ebenfalls zeitnah auf einen Investor übertragen zu können.

Übernahme beendet Krisensituation

Die Fischer-Recycling-Gruppe mit rund 160 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 33 Mio. EUR hatte Anfang Februar Insolvenzantrag gestellt. Auslöser waren Umsatzrückgänge und gleichzeitige Preissteigerungen bei Rohstoffen. Pehl hatte den Geschäftsbetrieb mehrerer Gesellschaften der Gruppe seit dem Insolvenzantrag fortgeführt und die Unternehmensberatung Wintergerst mit einer gezielten Suche nach Investoren beauftragt. „Die Fischer Resources GmbH hat im Zuge dieses Prozesses das beste Angebot für die Fischer Cyclepor Deutschland GmbH abgegeben und hat sich deshalb gegen mehrere andere Interessenten durchgesetzt“, berichtet Pehl. „Ich freue mich sehr, dass wir die Krisensituation für Gesellschaften und Mitarbeiter so kurz halten konnten.“

ak

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