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Prozesse im Fokus

Die erste „Process live“-Fläche widmet sich der automatisierten Schneidtechnik. Foto: Reed Exhibitions

Technologie erlebbar machen: Mit dem neuen Format „Process live“ rückt die Composites Europe Verarbeitungsprozesse sichtbar in den Fokus der Messe.

Auf gemeinsamen Ausstellungsflächen werden Maschinen- und Anlagenbauer ihre Technologien im Zusammenspiel live präsentieren. Teilprozesse werden so in einem größeren Zusammenhang dargestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die Automatisierung.

Die Branche erlebt die Trendwende zur vollautomatisierten Fertigung, was die Anforderungen an die jeweiligen Technologiezulieferer erhöht. „Mit dem neuen Format Process live wollen wir die Prozesstiefe­ der Compositeindustrie zusammenfassen und Teilschritte in der Fertigungskette darstellen“, so Olaf Freier, Event Director der Composites Europe. „Durch den intensiveren Wettbewerb der Werkstoffe ist die Zusammenarbeit zwischen Verarbeitern innerhalb der Prozesskette enger geworden. Mit der neuen Präsentationsfläche haben vor allem kleine und mittelständische Unternehmen die Chance, ihre Leistung im Verbund und innerhalb des Gesamtprozesses noch ausführlicher zu zeigen und den Fachbesuchern zu erläutern“, so Freier weiter.

Prozessfläche zur Schneidtechnik

Die erste „Process live“-Fläche widmet sich der auto­matisierten Schneidtechnik und wird vom Schneid­spezialisten Gunnar (Schweiz) zusammen mit dem Automatisierungsexperten Airborne (Niederlande) und dem Greifsystemanbieter Schmalz (Deutschland) realisiert. Die Prozessanlage, die auf der Messe aufgebaut und als Weltpremiere vorgestellt wird, umfasst die automatisierten Schritte vom effizienten Nesten der Schnittdaten, dem Abrollen und Einbringen des Materials auf den Schneidetisch über das Schneiden und Entnehmen der geschnittenen Plies bis zum effizienten Sortieren und Stapeln im Regalsystem per Roboter. Die Herausforderung ist dabei die große­ Variabilität der Bauteile.

„Wir werden zeigen, wie unsere Maschinen als ein Gesamtsystem effizient miteinander agieren und sich in diesem Zusammenspiel, sofern Produktkomplexität, Produktionsvolumen und/oder Qualitäts­anspruch vorhanden, die Material- und Prozess­kosten deutlich senken lassen“, so Thomas Schwarz, Marketing Director von Gunnar.

mg