Mehr Polypropylen für Europa

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Borealis erhöht Produktionskapazität für Polypropylen um 80.000 jato. Eine zusätzliche Erweiterung um bis zu 300.000 jato wird geprüft.

Borealis hat die endgültige Investitionsentscheidung für den Ausbau seiner PP-Anlagenkapazität in Kallo, Belgien, um 80.000 jato getroffen. Die zusätzlichen Kapazitäten sollen ab Mitte 2020 zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus genehmigte Borealis den Start der FEED-Phase („Front End Engineering & Design“) für die Erweiterung seiner PP-Anlage in Beringen, Belgien. Die endgültige Entscheidung über den Ausbau um 250.000 bis 300.000 jato soll bis Ende 2019 fallen, die Anlage selbst bis Mitte 2022 in Betrieb gehen. Das Projekt würde auch ein Upgrade der derzeit verwendeten Anlagentechnik auf die unternehmenseigene Borstar-Plattform umfassen.

Borealis nutzt Propylen aus eigener Herstellung

Durch diese Kapazitätserweiterungen soll das zusätzlich verfügbare Angebot an Propylen aus der neuen PDH-Anlage (Propan-Dehydrierung) in Kallo, Belgien, deren Ausbau im Oktober dieses Jahres endgültig beschlossen wurde, in vollem Umfang genutzt werden. Die Rohstoffe werden über ein unterirdisches Pipeline-Netzwerk nach Beringen geleitet.

„Diese PP-Kapazitätserweiterung stellt eine weitere wichtige Investition in Europa dar, die vor allem unserer europäischen Kundenbasis zusätzlichen Nutzen bringen soll. Derzeit kann das Polypropylen-Angebot in Europa nicht mit der steigenden Nachfrage Schritt halten. Aufgrund der angespannten Marktsituation und den zunehmenden Anwendungsbereichen für PP-Materialien sind zusätzliche Investitionen erforderlich, um das Wachstum unserer Kunden zu unterstützen. Die Synergien mit dem laufenden PDH-Projekt in Kallo stellen eine zuverlässige und integrierte Wertschöpfungskette von den Rohstoffen bis hin zu unseren Kunden sicher“, erklärt Alfred Stern, Borealis‘ Vorstandsvorsitzender.

Engpass auf dem Polypropylen-Markt

„Bei flexiblen und starren Verpackungen können wir durch die zusätzlichen Kapazitäten die steigende Nachfrage bedienen. Zusätzliche Mengen werden ebenso für die Automobilindustrie benötigt, in der PP das am schnellsten wachsende Polymermaterial darstellt“, erklärt Maria Ciliberti, Borealis VP Marketing & New Business Development.

mg

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