Kunststoff-Recycling in Europa vorantreiben

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Covestro ist Teil der neu gegründeten Circular Plastics Alliance und fördert so gemeinsam mit rund 100 Partnern das Kunststoff-Recycling in Europa.

Zusammen mit zahlreichen anderen Organisationen und Unternehmen will Covestro die Wiederverwertung und das Recycling von Kunststoffen in Europa vorantreiben und unterzeichnete gemeinsam mit rund 100 Partnern Ende September in Brüssel die Gründungsakte der Circular Plastics Alliance. Das von der Europäischen Kommission ins Leben gerufene Bündnis umfasst alle Bereiche der Wertschöpfungskette – darunter Hersteller und Verarbeiter von Kunststoffen, große Einzelhändler sowie Entsorgungs- und Recyclingfirmen.

Jährlich zehn Millionen Tonnen recycelte Kunststoffe ab 2025

Die Allianz will vor allem helfen, dass ab 2025 jährlich 10 Mio. t recycelte Kunststoffe in der Europäischen Union verwendet werden, wie es die Kunststoffstrategie der EU-Kommission vorsieht.

Dem feierlichen Gründungsakt wohnten mehr als 350 Teilnehmer bei, darunter Frans Timmermans als Erster Vizepräsident der EU-Kommission und die unter anderem für Binnenmarkt und Industrie zuständige Kommissarin Elzbieta Bienkowska.

Circular Plastics Alliance fördert Kreislaufwirtschaft

Dr. Christoph Sievering von Covestro besiegelte den Beitritt des Unternehmens zur Circular Plastics Alliance. Foto: Covestro

„Hochwertige Kunststoffe sind in unserer Zeit praktisch unverzichtbar – bei erneuerbaren Energien etwa, in Elektronik und Medizintechnik, für Verkehr und Bauen. Nach ihrer Nutzung müssen sie im Sinne der Kreislaufwirtschaft recycelt und so neuen Verwendungen zugeführt werden“, erklärte Dr. Markus Steilemann, Vorstandsvorsitzender von Covestro. „Die Transformation von linearen zu zirkulären Systemen lässt sich aber nur im Schulterschluss vieler Partner aus unterschiedlichen Bereichen erreichen. Die Gründung der Circular Plastics Alliance ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Hier kann Europa weltweit Impulse setzen.“

Covestro will laut eigenen Angaben als global führender Werkstoffhersteller in dem neuen Bündnis unter anderem dabei helfen, Kunststoffe von vornherein so zu konzipieren, dass sie am Ende gut recycelbar sind. Außerdem kann das Unternehmen seine hohe Forschungskompetenz und Innovationskraft einbringen – etwa um die Entwicklung von chemischem Recycling zu fördern, also die Umwandlung von gebrauchtem Kunststoff in seine Moleküle.

Ferner möchte Covestro Impulse geben, um das Sammeln und Sortieren der Abfälle so effizient wie möglich zu gestalten. Die Allianz will sich dafür einsetzen, dass kein Kunststoffmüll mehr in die Umwelt und auf Deponien gelangt, sondern sachgemäß verwertet und wieder genutzt wird.

Covestro auch in Allianz gegen Kunststoffmüll aktiv

Covestro ist bereits seit Anfang 2019 in der Allianz gegen Kunststoffmüll in der Umwelt (Alliance to End Plastic Waste) aktiv, einem weltweiten Firmennetz, das vor allem den Abfall in Gewässern verringern will. Die Initiative umfasst knapp 40 Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Kunststoffe, Konsumgüter und Entsorgung. Diese wollen in den kommenden fünf Jahren rund 1,5 Mrd. Dollar bereitstellen, unter anderem für die Reinigung von Flüssen, die Entwicklung neuer Recycling-Technologien und die Sensibilisierung der Gesellschaft im Umgang mit Kunststoffabfall.

kus

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