Industriellen 3D-Druck live erleben

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Der österreichische 3D-Drucker-Hersteller Evo-Tech ergänzt seine beliebte Hausmesse mit einer praxisorientierten Fachtagung zum 3D-Druck.

„Vom Start Up zum Technologieführer in der additiven Fertigung von technischen Kunststoffen“ – so könnte man nach Worten des Geschäftsführenden Gesellschafters Markus Kaltenbrunner die Erfolgsgeschichte des 3D-Drucker-Herstellers Evo-Tech in den letzten sechs Jahren zusammenfassen.

„Die Vision, dass nur das Zusammenspiel von Maschinen, Material und Service die Möglichkeiten im Rahmen der additiven Fertigung voll ausschöpfen kann, haben wir in den letzten Jahren erfolgreich bewiesen“, so Kaltenbrunner weiter.

3D-Druck-Fachvorträge von Kunden, Forschungspartnern und eigenen Anwendungstechnikern

Mit dem Einzug der additiven Fertigung in die Industrie hat aber nach Kaltenbrunners Überzeugung auch ein neuer Kooperationsgeist und ein größeres vernetztes Denken Einzug gehalten. Um dies zu unterstützen, hat Evo-Tech die beliebte Hausmesse in Schörfling am Attersee mit Fachvorträgen von Kunden, Forschungspartnern und den eigenen Anwendungstechnikern erweitert. Natürlich werden am 25. und 26. September 2019 auch die neuesten Ausbaustufen der beiden 3D-Drucker EL-11 und EL-102 zu sehen sein.

Mit den Fachvorträgen deckt Evo-Tech ein weites Themenspektrum ab, das von der Grundlagenforschung über neueste Materialentwicklungen bis hin zur optimalen Bauteilauslegung und Maschinenprogrammierung sowie Anwendungen reicht, die sich in der Praxis bewährt haben.

Die besten Anwendungen für den 3D-Druck in den verschiedenen Produktlebenszyklen

Zum Auftakt der Fachvorträge wird Markus Kaltenbrunner selbst verschiedene 3D-Druck Anwendungen entlang des Produktlebenzyklus vorstellen und die Zuhörer In seinem Vortrag auf eine Reise entlang des Produktlebenszyklus mitnehmen und dabei anhand von Praxisbeispielen einen Einblick geben, welche Anwendungen in welcher Produktlebenszyklusphase am besten für den 3D Druck geeignet sind.

Stephan Jessberger, Geschäftsführer von Schmitt Ultraschalltechnik, wird in seinem Vortrag auf die Möglichkeiten zum automatischen Entfernen des Support-Materials mit Hilfe der Ultraschalltechnik eingehen.

Praxisberichte und Workshops für Einsteiger und 3D-Druck-Profis

In einem Praxisbericht wird Johann Kolm, Abteilungsleiter Produktionstechnologien bei Rora Aviation Systems, anhand konkreter Beispiele zeigen, wie der 3D-Druck bei Rora im Vorrichtungsbau bereits erfolgreich eingesetzt wird.

In einem weiteren Praxisbericht wird Franz Storm, Geschäftsführender Gesellschafter von Storm Kunststoff, der schon vor über 13 Jahren die Vorteile des 3D-Drucks für sein Unternehmen entdeckt und seitdem die Technologie Schritt für Schritt in seine Geschäftsabläufe integriert hat, auf die Herstellung von Prototypen und das Bauteilfinishing im Fahrzeugbau eingehen.

Stefan Schuschnigg vom Lehrstuhl für Kunststoffverarbeitung der Montan Universität Leoben wird in seinem Vortrag unter anderem anhand von Beispielen aufzeigen, an welchen Hebeln angesetzt werden kann, um spezielle Materialien noch besser verarbeiten zu können.

Wichtiger Teil der Veranstaltung sind zudem zwei Workshops. Hier wird einerseits Einsteigern vermittelt, wie sie mit einer fertigungsgerechten Konstruktion möglichst schnell und einfach vom CAD-Objekt zum gedruckten Bauteil kommen; im zweiten Workshop wird erfahrenen Anwendern vermittelt, wie sie noch mehr aus ihren Druckern herausholen können, zum Beispiel mit Mehrkomponentendruck, Druckzeitoptimierung oder exakterer Druckzeitsimulation.

Weitere Informationen zur Hausmesse und zur Fachtagung sowie Unterlagen zur Anmeldung finden sie hier.

gk

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