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Incoe entwickelt kompakten elektrischen Nadeldirektantrieb

  • Technik
Incoe plant, den neuen elektrischen Nadeldirektantrieb, hier als Entwurf, auf der Fakuma im Herbst 2020 vorzustellen. Foto: Incoe

Incoe kündigt einen elektrischen Nadeldirektantrieb an, der die Vorteile von hydraulischen Zylindern mit denen elektrischer Antriebe verbinden soll.

Ein elektrischer Nadeldirektantrieb, der die Verschlussnadel auf direktem Wege bewegt, dabei auf dem Verteiler sitzt, ähnlich kompakt und auch so einfach zu warten ist wie die gebräuchlichen hydraulischen Zylinder - das wäre die Verbindung der Vorteile aus beiden Welten. Genau das plant gerade Incoe. Christian Striegel, Geschäftsführer und Entwicklungsleiter des Heißkanal-Spezialisten führt aus: „Genau daran arbeiten wir. Auch wenn die aktuelle Situation etwas Geschwindigkeit herausnimmt, so ist unser Ziel, dieses Produkt auf der – hoffentlich im Herbst stattfindenden -  Fakuma vorzustellen: Der elektrische Direktantrieb für Nadelverschlusssysteme, ähnlich kompakt wie ein hydraulischer Zylinder, aber mit allen Vorteilen des elektrischen Antriebs.“

Elektrischer Nadeldirektantrieb spart Platz

Kernstück wird eine kompakte elektrische Antriebseinheit sein, für die Incoe eine spezielle temperierte Adaptereinheit entwickelt hat, die es ermöglicht, den Zylinder auf dem Verteiler zu betreiben. Die bewährte Methode für Einstellung und Montage der Nadel von hinten ohne Demontage des Zylinders wird dabei ebenso erhalten bleiben wie die Möglichkeit das Zylindergehäuse ohne allzu große Seitenbewegungen zu demontieren, führt der Hersteller aus. Das Konstruktionskonzept zielt hier neben hoher Anwenderfreundlichkeit vor allem auf die Einsparung von Bauraum im Werkzeug.

Die Planung sieht vor, den elektrischen Direktantrieb für Nadelverschlusssysteme auf der Fakuma 2020 erstmals zu präsentieren.

kus

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