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6.000 Gesichtsmasken in kürzester Zeit 3D-gedruckt

Durch die kurzfristige Lieferung 3D-gedruckter Gesichtsmasken von Essentium konnte Sulter den Betrieb in den USA aufrecht erhalten. Foto: Sulzer

Der 3D-Druckerhersteller Essentium konnte kurzfristig 6.000 Gesichtsmasken 3D-drucken und so den sicheren Betrieb von Sulzer in Amerika am Laufen halten.

Essentium, ein führender Anbieter von 3D-Drucktechnologie für die additive Fertigung, hat eine Bestellung von 6.000 3D-gedruckte Gesichtsmasken-Kits vom Sulzer Service Center Houston erhalten, dem Hauptsitz der Servicedivision für rotierende Anlagen von Sulzer in Nord- und Südamerika. Die Kits sollen von den Mitarbeitern an den Sulzer-Standorten in Nord- und Südamerika getragen werden.

Als systemrelevantes Unternehmen ist Sulzer auch während der Coronakrise aktiv. Sulzer erbringt wichtige Dienstleistungen für die Energie-, Wasser- und Prozessindustrie, die für die Aufrechterhaltung der Abläufe in diesen Unternehmen während der Coronakrise unerlässlich sind.

Gesichtsmasken schaffen sichere Arbeitsbedingungen

Am 3D-gedruckten Rahmen der Gesichtsmaske wird ein austauschbares Einweg-Filtrationsmedium befestigt. Foto: Essentium

Das Unternehmen möchte für seine Mitarbeiter aber ein möglichst sicheres Umfeld schaffen, wozu auch die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung gehört. Angesichts des zunehmenden Mangels an Schutzausrüstung, der durch globale Lieferschwierigkeiten entstanden ist, wandte sich Sulzer an Essentium, da das Unternehmen in der Lage ist, die benötigte Anzahl von Masken-Sets in kurzer Zeit herzustellen.

Anstatt mehrere Wochen auf Masken zu warten, was den Betriebsablauf unterbrochen hätte, konnte Essentium kurzfristig 3D-gedruckte Gesichtsmasken im großen Maßstab herstellen und so den zeitkritischen Bedarf von Sulzer erfüllen.

Da Essentium den EUA-Richtlinien der FDA entspricht und das Filtrationsmedium ASTM Level 2 und BFE97 ist, konnte Sulzer sicherstellen, dass es seinen Mitarbeitern zuverlässige und qualitativ hochwertige Schutzmasken bietet.

Operativer Betrieb gesichert

Der wiederverwendbare Essentium-Maskenrahmen besteht aus dem thermoplastischen Polyurethan Essentium TPU74D, das eine einfache Reinigung ermöglicht. Foto: Essentium

Darayus Pardivala, President, Rotating Equipment Services Americas bei Sulzer, zu dieser Aktion: „Die weltweite Knappheit an Masken hätte uns vor eine Herausforderung gestellt, weiterhin operativ tätig zu sein. Die Möglichkeit von Essentium, eine qualitativ hochwertige Lösung zu produzieren, die dem Bedarf und unserem Zeitplan entspricht, löste das Problem. Dass sich Essentium auch bereit erklärt habt, eine Partnerschaft mit uns einzugehen, um eine Kinderversion des Kits herzustellen, unterstreicht die gemeinsamen Werte unserer Unternehmen.“

Blake Teipel, CEO und Mitgründer von Essentium, Inc.: „Dort, wo die Lieferkette für persönliche Schutzausrüstung ins Stocken gerät, können Essentium und die 3D-Fertigung einspringen und haben dies auch getan. Es ist für uns sehr wertvoll, einen Teil dazu beitragen zu können, dass wichtige Unternehmen weiterhin offen bleiben können und die Sicherheit der Mitarbeiter in diesen Bereichen gewährleistet ist."

Der wiederverwendbare Essentium-Maskenrahmen besteht aus dem thermoplastischen Polyurethan Essentium TPU74D, das eine einfache Reinigung ermöglicht, und wird mit austauschbaren Einweg-Filtrationsmedien verwendet. Die Essentium-Maske wurde für den allgemeinen nicht-medizinischen Gebrauch während der Corona-Epidemie auf der Grundlage der FDA-Notfallgenehmigung entwickelt.

gk

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