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Werkstoffe

Von der Produktidee schnell zur Serie

Fallbeispiel Klickpedal-Adapter: Dank Projektunterstützung seitens Barlog Plastics konnte der Kunde seine Produktidee in weniger als einem Jahr in die Serie bringen.

Clip Clap ist ein Adapter für Klickpedalen am Fahrrad. Er macht einen gewöhnlichen Schuh im Handumdrehen zu einem Klickschuh.
Clip Clap ist ein Adapter für Klickpedalen am Fahrrad. Er macht einen gewöhnlichen Schuh im Handumdrehen zu einem Klickschuh.

Nachhaltige Produktideen schneller in die Serie bringen: Wie das geht, zeigt das Beispiel eines Adapters für Klickpedalen, der sich über einen gewöhnlichen Schuh ziehen und ihn so zu einem Klickschuh werden lässt. Nicht nur handelt es sich um ein ganz neues Produkt, bei seiner Entwicklung standen zudem Nachhaltigkeit und die Verringerung des CO2-Fußabdrucks im Fokus.

Produktidee sicher und schnell realisieren

„Clip Clap“ heißt der Klickpedal-Adapter für Fahrräder. Er ist ein Produkt des Start-ups Clip Clap Cycling. Der Clip Clap ist in Zusammenarbeit mit Barlog Plastics entwickelt worden. Die Expertise von Barlog Plastics zur Realisierung dieses Projekts waren Materialentwicklung, Beratung, Konstruktion, Simulation, Prototypenherstellung und Vorserienproduktion. Dank dieser Entwicklungsdienstleistungen von Barlog Plastics konnte Clip Clap Cycling den Klickpedal-Adapter schnell, sicher und kosteneffizient auf den Markt bringen.

Aspekte der Nachhaltigkeit waren Entstehung des Clip Clap essenziell. Als Material wählte Barlog Plastics das Eigencompound Keballoy Eco R-PC FE 230202, ein aus Platten und Wasserflaschen recyceltes Polycarbonat (PC). Dieses Material ist transparent und selbst wiederum recyclingfähig.

Simulation vermeidet Verzugs- und Füllprobleme

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Den Adapter gibt es in den zwei Varianten „Road“ und „Explore“, wobei der Explore aus zwei Materialkomponenten besteht.  Barlog Plastics beriet jeweils bei der Materialauswahl im 1K- bzw. 2K-Spritzguss, entwickelt ein Konzept und setzte die Designwünsche des Kunden um. Darüber hinaus wurden die Modelle kunststoffgerecht optimiert und für die Version Explore fügten die Experten bei Barlog Plastics der Bauteilgeometrie spezielle Features für die einwandfreie Anspritzung der Weichkomponente im 2K-Verfahren hinzu. Darüber hinaus führten sie Spritzgusssimulationen durch, mit deren Hilfe Verzugs- und Füllprobleme im Bereich des Logos vermieden werden konnten.

Insgesamt stellte Barlog Plastics vier Prototypen-Werkzeuge aus Aluminium her und produziert bereits 500 Musterteile für Messe- und Promotion-Aktivitäten. So können Endkunden das Produkt aktiv testen und erste Feldversuche starten.

Die Aluminium-Werkzeuge für die Prototypenherstellung sind so konzipiert, dass daraus für die Vorserienphase und den Serienanlauf bis zu 5000 Stück pro Jahr gefertigt werden können. Die Erfahrungen aus dieser Vorserienfertigung werden dann an den zukünftigen Serienlieferanten transferiert, um eine schnelle und problemlose Fertigung großer Stückzahlen zu ermöglichen.

Weniger als Jahr bis zum Serienanlauf

„Der Serienanlauf nach erfolgreicher Markteinführung konnte durch unsere Unterstützung und die agile Zusammenarbeit mit dem Kunden innerhalb von weniger als einem Jahr erfolgen“, erzählt Jonathan Böker, der Projektmanager bei Barlog Plastics von. „Der Kunde wünschte sich dabei regionale Partner für die Umsetzung aller Bauteile. Die Kreislaufwirtschaft wurde von Beginn an und beim Finetuning des Konzeptes berücksichtigt.“

Dieses Projekt zeigt beispielhaft, wie Barlog Plastics durch die Bereitstellung von hochwertigen und nachhaltigen Materialien und Entwicklungsdienstleistungen zur schnellen, sicheren und kostengünstigen Markteinführung eines Produktes beitragen kann. Darüber hinaus unterstreicht die Verwendung von recycelten Materialien das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Produkte. mg

Spritzgusssimulation bei der Entwicklung des Klickpedal-Adapters für Clip Clap.
Spritzgusssimulation bei der Entwicklung des Klickpedal-Adapters für Clip Clap.
Jonathan Böker, Projektmanager bei Barlog Plastics: „Der Serienanlauf konnte durch unsere Unterstützung und die agile Zusammenarbeit mit dem Kunden innerhalb von weniger als einem Jahr erfolgen.“
Jonathan Böker, Projektmanager bei Barlog Plastics: „Der Serienanlauf konnte durch unsere Unterstützung und die agile Zusammenarbeit mit dem Kunden innerhalb von weniger als einem Jahr erfolgen.“

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