Teijin investiert in Automobilzulieferer

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Das japanische Chemieunternehmen Teijin übernimmt Benet Automotive. Die Japaner wollen in zehn Jahren 1,7 Mrd. EUR Umsatz im Automobilsektor machen.

Der japanische Chemiekonzern Teijin hat Ende August Benet Automotive (Benet) übernommen, einen Automobil-Zulieferer mit Sitz in der Tschechischen Republik. Bisheriger Eigentümer von Benet war Jet Investment. Benet ist Hersteller von Außenteilen aus Kunststoff und Carbon, Hauptabnehmer sind insbesondere Skoda und Audi, aber auch BMW.

Teijin will Position in Europa stärken

Mit dieser Übernahme möchte Teijin seine Position in der Automobilindustrie bei OEM-Kunden in Europa weiter stärken. Hierbei setzt Teijin auf innovative Lösungen für Verbundkunststoffe, die den zukünftigen Anforderungen an Leichtigkeit, Zähigkeit, Designflexibilität, Produktivität und Kosteneffizienz gerecht werden. Bereits 2017 hatte Teijin das US-Unternehmen Continental Structural Plastics übernommen, 2018 war dann Inapal Plásticos in Portugal auf der Einkaufsliste – beides Automobilzulieferer im Bereich Leichtbauteile mit Verbundkunststoffen.

Im Automobilsektor 1,7 Mrd. EUR Umsatz angepeilt

"Teijin hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Umsatz im Geschäft mit der Automobilindustrie im Jahr 2030 auf rund 1,7 Mrd. EUR zu heben. Dabei werden wir die OEMs von unseren Hubs in Europa, Nordamerika und Asien bedienen", sagt Akio Nakaishi, General Manager der Teijin-Geschäftseinheit Composites. "Die etablierten Technologien und Vertriebskanäle von Benet Automotive werden unsere Fähigkeiten als Automobilzulieferer weiter verbessern und dazu beitragen, unsere Innovationen noch stärker in den Markt zu bringen."

Kamil Suchan, Chief Executive Officer von Benet Automotive, sagt: "Wir glauben, dass wir unter der Führung von Teijin Teil eines der weltweit wichtigsten Global Player für Produkte aus High-Tech-Composites für die Automobilindustrie sein werden."

mg

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