Spatenstich für neue Produktionshalle

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Anfang November 2018 erfolgte der erste Spatenstich zum Bau einer weiteren Produktionshalle der Kläger Plastik GmbH.

Kläger Plastik produziert seit 1992 am Standort Hartha technische Präzisionsteile aus Kunststoff und ist seither kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2000 erfolgte der Bezug des heutigen Firmengeländes. 2010 wurde diese Verwaltungs- und Produktionsfläche nochmals auf insgesamt 5.000 m² erweitert. Für das dritte Quartal 2019 ist die Fertigstellung des neuen Gebäudes geplant. Dieses wird sich direkt an den letzten Bauabschnitt anschließen, um bestmögliche logistische Abläufe zu gewährleisten. Insgesamt werden etwa zwei Mio. EUR in die 1.000 m² Produktionsfläche, in die Fertigungsautomation sowie in den Maschinenpark investiert.

Strategisch wichtiger Pfeiler

Der Hallenneubau ist notwendig, um dem steigenden Auftragsvolumen nachzukommen. In Zukunft werden in der neuen Produktionshalle zum einen technische Kunststoffteile aus PPS für den Motorenraum gefertigt, die hauptsächlich vom Kunden Pierburg Pump Technology GmbH abgenommen werden. Zum anderen entstehen dort Kunststoffteile und Baugruppen, die am Firmenhauptsitz Neusäß in die Produktion hochwertiger Druckpumpzerstäuber einfließen. „Die neue Halle und das gesamte Werk in Hartha sind für die Firmengruppe ein strategisch wichtiger Pfeiler, der für die Herstellung der eigenen Produkte, aber natürlich auch für alle Kundenaufträge essentiell ist. Unsere Vision ist es als Manufaktur eine umfassende Produktwelt an Drucksprühern „Made in Germany“ zu bieten, welche auch Individualisierungen ermöglicht“, betont Geschäftsführer Kristian Kläger.

Beim feierlichen Spatenstich waren Landrat Matthias Damm und Harthas Bürgermeister Ronald Kunze ebenfalls mit von der Partie, die die Investitionen von Kläger Plastik in die Region begrüßen. Die Firma Goldbeck ist, wie bei früheren Bauvorhaben, mit der Planung und Umsetzung des Hallenneubaus beauftragt.

Entscheidende Kernkompetenz

Das Werk in Hartha hat einen eigenen fertigungsbegleitenden Werkzeug- und Formenbau sowie eine hausinterne Entwicklungs- und Konstruktionsabteilung. Die entscheidende Kernkompetenz ist die Herstellung von anspruchsvollen technischen Spritzgussteilen aus PPS für die Automobilindustrie. Besondere Expertise besitzt das Team im Umspritzen von kleinen Metallteilen wie Achsen, Steckern und Kontakten mit Kunststoff (Hybridspritzgussverfahren). Kläger Plastik Hartha verarbeitet bis zu 900 t PPS Kunststoffgranulat pro Jahr und ist damit der größte Abnehmer dieses speziellen Materials in Europa. „Zum Erfolg des Unternehmens tragen maßgeblich die 120 festangestellten Mitarbeiter bei, die mit Fachkompetenz und Engagement täglich ihr Bestes geben“, dankt Geschäftsführer Kristian Kläger den Mitarbeitern des Werks Hartha.

sl

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