Neue Runde im Wettbewerb zum „Excellence in Production“

Um diesen Pokal geht es beim "Werkzeugbau des Jahres" im Rahmen des Wettbewerbs "Excellence in Production". Foto: Fraunhofer IPT

Mit dem Wettbewerb „Excellence in Production“ küren das Werkzeugmaschinenlabor WZL und das Fraunhofer-Institut die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe.

Auch im kommenden Jahr wird durch einen reduzierten Fragebogen der Einstieg für Unternehmen, die zum ersten Mal dabei sein wollen, leicht gemacht: Erst in einer zweiten Wettbewerbsphase müssen detaillierte Fragen beantwortet werden, außerdem verlosen die Veranstalter des „Excellence in Production“ zwei zusätzliche Vor-Ort-Besuche der Aachener Werkzeugbau-Experten unter allen Teilnehmern.

Einsendeschluss für die erste Wettbewerbsrunde

Bereits zum 18. Mal suchen das WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer IPT den besten Werkzeugbaubetrieb im deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme ist einfach: Nach einer Anmeldung können Unternehmen zunächst den ersten Teil des Fragebogens ausfüllen. Dafür ist bis zum 1. März 2021 eine Auswahl zentraler Fragen zum Unternehmen zu beantworten. Gleich im Anschluss erhalten die Teilnehmer eine erste Auswertung, bevor es mit vertiefenden Fragen in die zweite Wettbewerbsrunde geht. Der Einsendeschluss für die zweite Runde, in der sich das Unternehmen für das Finale qualifizieren kann, ist der 1. Mai 2021.

Im nächsten Schritt bildet das Expertenteam von WZL und Fraunhofer IPT anhand eines wissenschaftlich fundierten Kennzahlensystems eine erste Rangfolge der Teilnehmer. Die besten Unternehmen betrachtet das Team dann bei Vor-Ort-Besuchen detailliert. Zusätzlich werden zwei weitere Unternehmensbesuche unter allen Teilnehmern des Wettbewerbs ausgelost.

Durch das mehrstufige Auswahlverfahren und die Fokussierung des Fragebogens auf die wichtigsten Inhalte können Unternehmen zu Beginn mit geringem Aufwand ihr Interesse an der Wettbewerbsteilnahme signalisieren. Für Rückfragen im weiteren Wettbewerbsverlauf stehen dann die Ansprechpartner von WZL und Fraunhofer IPT zur Verfügung, um alle Kennzahlen korrekt zu erfassen. Die detaillierte Auswertung umfasst schließlich mehr als 90 Kennzahlen, die den teilnehmenden Unternehmen auch als Ansatzpunkte für Verbesserungen im eigenen Betrieb dienen können.

Kostenlose, anonyme Bewertung zeigt Stärken und Verbesserungspotenziale

Unternehmen der Werkzeug- und Formenbau-Branche erhalten damit wieder die Gelegenheit, sich kostenlos und anonym mit dem Wettbewerb zu vergleichen. Die Teilnehmer erfahren so, wie sie in den einzelnen Teildisziplinen gegenüber dem Wettbewerb aufgestellt sind.

Sowohl selbstständige Werkzeugbaubetriebe als auch interne Werkzeugbauabteilungen innerhalb produzierender Unternehmen können teilnehmen. Zur Orientierung bieten die beiden Aachener Forschungsinstitute interessierten Erstteilnehmern eine Beispielauswertung zum Download an. So gewinnen die Unternehmen schon vor der Anmeldung einen Überblick, welche branchenbezogenen Kennzahlen ausgewertet werden.

Excellence in Production: Wissenschaftlich fundiert und praxiserprobt

Prozesse, Ressourcen, Organisation sowie Strategie und Führung der Unternehmen fließen ebenso in die Bewertung ein wie finanzielle, kunden- und produktbezogene Ergebnisse. Der Wettbewerb ist in der Branche Werkzeug- und Formenbaus seit vielen Jahren bekannt als Gradmesser für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Unternehmen. Nach dem ungewöhnlichen Jahr 2020 wurde die Preisverleihung des aktuellen Wettbewerbs erstmals digital per Livestream übertragen. So konnten die Unternehmen mit ihrer gesamten Belegschaft der Bekanntgabe der Kategorie- und Gesamtsieger beiwohnen. Als "Werkzeugbau des Jahres 2020" erhielt im November 2020 die Harting Applied Technologies GmbH den begehrten Pokal.

aki