Nachhaltige Lösungen für die Verpackungsindustrie

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Illig nimmt sich dem Thema nachhaltiger Verpackungslösungen an und präsentiert dazu auf der K-Messe Neuheiten im Bereich des Thermoformens.

Thermoformen Kunststoffe und insbesondere Kunststoffverpackungen stehen seit geraumer Zeit im medialen Fokus. In weiten Regionen der Welt fehlen oftmals die nötigen Abfallsammelsysteme oder auch ein funktionierendes Kreislaufsystem. Diesen Herausforderungen begegnet Illig mit neuen technischen Lösungen und Entwicklungen, etwa im Verpackungsbereich und bei seinen Thermoformanlagen.

Nachhaltigkeit im Blick

Illigs Messestand beinhaltet auch ein eigenes Verpackungslabor: Illig veranschaulicht hier, wie die Entwicklung nachhaltiger Lösungen aus dem Verpackungsbereich unter den Aspekten des "Design4Recycling" vorangetrieben werden. Foto: K-ZEITUNG/Bechlarz

Der Messeauftritt von Illig steht dementsprechend unter dem Aspekt einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Premiere feiert dabei die RDM 76K 4G: der Rollenautomat in seiner vierten Generation ist mit einem komplett neuen Antriebssystem ausgestattet. Illig zeigt hierzu auch sein neu konzipiertes Produkthandling PH 76. Auf der Messeanlage werden rPET-Trinkbecher produziert. Neu ist auch die Erweiterung des Thermoformsystems IC-RDK 80 mit der ebenfalls neuen IML-T-Einheit IC-RDKL für brilliant dekorierte Deckel.

Um nachhaltige Neuentwicklungen im Verpackungsbereich voranzutreiben präsentiert der Systemanbieter in seinem Verpackungslabor Lösungen unter dem Aspekt „Design4Recyling“. Unter anderem die Kunststoff-Karton-Verbund-Packung IML-T Cardboard. Sie besteht aus einem dünnen Kunststoff-Inlay und doppelseitig dekorierbarem Kartonmantel.

Illig stellt sich globalen Herausforderungen

Illig-Geschäftsführer Karl Schäuble sprach auf der Pressekonferenz nicht nur über die Neuheiten zur K-Messe, auch die derzeit vorherrschende globale Verpackungsdiskussion wurde thematisiert. Foto: K-ZEITUNG/Bechlarz

Die aktuelle Diskussion im Umfeld der Kunststoffindustrie beeinflusst auch das Marktgeschehen. Hier herrscht eine entsprechende Verunsicherung vor, beeinflusst auch von politischen und konjunkturellen Gegebenheiten, wie Geschäftsführer Karl Schäuble betont. Die Illig-Gruppe stellt sich diesen Herausforderungen und expandiert entsprechend: so erfolgte im April dieses Jahres der Spatenstich für ein neues Montagewerk in Rumänien, das noch 2020 in Betrieb gehen soll.

Illig setzt den Ausbau seiner Servicestandort außerhalb Europas konsequent fort: Mitte des Jahres wurde dazu auch der neue Vertriebsstandort Middle East in Betrieb genommen. In den vergangenen drei Jahren, seit 2016, konnte Illig den Umsatz um insgesamt 30 % steigern. Für das laufende Geschäftsjahr wird hingegen ein leichter Rückgang erwartet. Illig geht jedoch davon aus, dass der Markt insbesondere im Verpackungsbereich in den nächsten Jahren weiter wächst.

Versachlichung der Verpackungsdiskussion notwendig

Kunden würden bei Neuinvestitionen derzeit etwas zurückhaltender agieren, wie Schäuble hervorheben. Grund sei hierbei insbesondere die weiter anhaltende weltweiten Verpackungsdiskussion. Entsprechend liegen in den vergangenen Monaten eingegangen Aufträge unter Vorjahresniveau. Illig sieht hierbei vor allem die Politik gefordert, Bedingungen für die Verpackungsindustrie zu definieren und die Versachlichung der Verpackungsdiskussion weiter voranzutreiben. Sollte dies gelingen, dann wird aus der Unsicherheit beim Verbraucher und in der Verpackungsindustrie wieder ein Wachstum wie in den vergangenen Jahren hervorgehen, so das Unternehmen.

db

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