Künftig mehr Regranulat für Folien

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Meraxis hat sein Regranulat-Angebot aus postindustriellen und post-consumer Quellen erweitert, um Alternativen für die Folienherstellung zu bieten.

Meraxis-Director Elmar Schröter: „Die Industrie arbeitet mit Hochdruck an einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.“ Foto: Meraxis

„Mit unseren Regranulat-Lösungen auf PIR- und PCR-Basis bieten wir erstklassige Recycling-Alternativen für Folien an“, betont Elmar Schröter, Executive Director Recycling Materials, Compounds & New Business Development bei Meraxis. Die Nachfrage nach Rezyklaten aus postindustriellen Quellen (PIR) und post-consumer-Quellen (PCR) für Folienanwendungen nehme zu, vor allem in der Verpackungsindustrie. „Hier spüren wir ein großes Interesse an hochwertigen Qualitäten für den Einsatz im Non-Food Bereich.“ Eingesetzt werden die Produkte unter anderem in der Verpackungsindustrie, für Säcke und Beutel sowie für Bau- und Agrarfolien.

Regranulate und Recompounds in verschiedenen Qualitätsstufen

Bereits seit der Gründung im letzten Jahr arbeitet Meraxis eng mit zahlreichen Recyclern zusammen. Da Meraxis sein Netzwerk fortlaufend ausbaut, wächst auch das Angebot an Regranulaten und Recompounds in verschiedenen Qualitätsstufen. Mittlerweile beliefert der Kunststoff-Distributor seine Kunden unter anderem  mit Rezyklaten für Spritzgussanwendungen wie Transportboxen, Koffer oder Stifte, sowie für Rohre, Paletten, Kartuschen, Verpackungsbänder oder Flaschen (PET).

Philipp Endres, stellvertretender CEO von Meraxis: „Durch die Ergänzung um PCR-Rezyklate können wir unseren Kunden eine weitere Alternative zu unseren Prime-Polymeren anbieten.“ Foto: Meraxis

„Bisher hatten wir vor allem Polyolefine aus postindustriellen Quellen in unserem Recycling-Sortiment“, ergänzt Philipp Endres, stellvertretender CEO von Meraxis. „Durch die Ergänzung um PCR-Rezyklate können wir unseren Kunden eine weitere Alternative zu unseren Prime-Polymeren anbieten.“ Wie Meraxis erklärt, unterliegen die Lieferanten und deren Recycling-Produkte strengen Qualitätsprüfungen und werden – wie bei Neuware-Produkten auch – mit den handelsüblichen Analysezertifikaten geliefert. „So stellen wir sicher, dass die Produkte in einer definierten, gleichbleibenden Qualität geliefert werden“, betont Endres.

Nachhaltige Lösungen für eine Kreislaufwirtschaft

Auch in Zeiten von Covid-19 bleibt die Etablierung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft nach Überzeugung von Meraxis eine der zentralen Herausforderungen für die Kunststoffindustrie. „Der Markt verlangt nach nachhaltigen Lösungen“, ergänzt Schröter. „Nicht nur der Gesetzgeber drängt auf Rezyklat-Quoten, auch die Industrie arbeitet mit Hochdruck an einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.“

Mit dem One-Stop-Shop von Meraxis soll es Kunststoffverarbeitern künftig möglich sein, auf ein umfangreiches Portfolio an Polymeren und Compounds sowohl für Prime- als auch Rezyklat-Werkstoffe zuzugreifen. Recycler erhalten gleichzeitig Zugang zu einem globalen Markt. „Unser Ziel ist und bleibt es, kosteneffiziente Lösungen für die individuellen Anforderungen der Kunden zu finden, damit künftig mehr hochwertige Rezyklate ihren Weg in die industrielle Produktion finden.“

gk

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