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Kapazität für Compounding erweitert

Anfang 2022 wird ein Feddem-Extruder der Modellreihe FED 72 MTS im Werk der Grupa Azoty in Tarnow installiert, um angesichts der steigenden Nachfrage die Kapazität des dortigen Compounding zu erweitern. Foto: Feddem

Die Polnische Grupa Azoty Compounding erweitert mit einem zusätzlichen Extruder von Feddem die Kapazität des Compounding in Tarnow.

Der zur Feddersen-Gruppe gehörende Maschinenbauer Feddem GmbH & Co. KG hatte bereits für das Ende 2019 in Betrieb genommene Werk der Grupa Azoty Compounding im polnischen Tarnow die Planung für die gesamte Technik und das Produktionsgebäude übernommen - nun wird die Kapazität der Produktion bereits erweitert.

Zusätzlicher Extruder erweitert Kapazität des Compounding auf 40.000 t pro Jahr

Der neue Feddem Extruder FED 72 MTS soll Anfang 2022 in Betrieb genommen werden. Mit dieser zusätzlichen Anlage, die ebenso wie das im Jahr 2019 errichtete Werk gemäß der von Feddem entwickelten ICX-Technology entspricht, erhöht der Compoundeur somit seine jährliche Produktionskapazität auf nahezu 40.000 t.

„Die ICX-Technologie ermöglicht ein identisches Produktionskonzept an verschiedenen Standorten und schafft einheitliche Produktionsbedingungen, gleichwertige Produkte und ein Minimum an Ersatzteilbevorratung“, erklärt Dieter Groß, Geschäftsführer der Feddem GmbH & Co. KG. Somit ist es laut dem Maschinenbauer möglich, nicht nur die Kosten zu senken, sondern auch das Verhältnis von Qualität und Preis zu steigern. Die hierbei eingesetzten flexiblen Compoundiersysteme passen sich schnell und einfach an die Veränderungen der Kundenbedürfnisse an. Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind dabei ebenso wichtige Faktoren.

Erfolgreiche Kooperation mit Akro-Plastic

„Die steigende Nachfrage nach unseren Kunststoffcompounds und die positive Geschäftsentwicklung mit unserem Kooperationspartner Akro-Plastic führten zügig zur Auslastung unserer derzeitigen Compoundierkapazität. Daher freuen wir uns, dass wir das sich entwickelnde Mengenwachstum mit einer Kapazitätserweiterung abdecken können“, so Dariusz Cholewa, Geschäftsführer von Grupa Azoty Compounding.

gk