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„Fridays-for-future-Kids“ informieren sich zum Thema Kunststoff-Recyling

Großes Interesse für Recycling: Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Arburg, erklärte den „Fridays-for-future-Kids“ aus Dauchingen, wie eine Spritzgießmaschine Gartenschaufeln aus Kunststoffgranulat herstellt. Foto: Arburg

Schüler der vierten Klasse der Astrid-Lindgren-Schule in Dauchingen waren zu Gast bei Arburg, um sich zum Thema Kunststoff und Recycling zu informieren.

Arburg fasst alle seine Aktivitäten rund um Kunststoff, Recycling, Ressourcenschonung und Circular Economy im Programm Arburg Green World zusammen. Ein Themenkomplex, für den sich auch die Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule in Dauchingen brennend interessieren. Die Schule in Dauchingen hat sich zum Ziel gesetzt, eine umweltachtsame Schule zu werden. Dazu beschäftigen sich die Klassen mit verschiedenen umweltrelevanten Themen wie zum Beispiel mit Kunststoff. Highlight für die Viertklässler war die Einladung vom VDMA und von Arburg zur K 2019 in Düsseldorf.

„Von der Idee des VDMA, zu dem K-Schwerpunktthema Circular Economy eine Schulklasse einzuladen, war ich sofort begeistert und habe sie mit meiner Frau diskutiert, die die Astrid-Lindgren-Schule leitet“, so Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Arburg. „Da wir zum Schulbeginn mit den Umwelt-Projekten gestartet sind, kam die Einladung genau zur richtigen Zeit. Diese einmalige Chance haben wir natürlich sofort ergriffen“, sagt Ulla Böhm. „Von dem Messebesuch waren die Schülerinnen und Schüler dann rundum begeistert. Sie konnten dort live erleben, dass Kunststoff ein wertvolles Material ist, aus dem tolle Produkte entstehen. Und auch, wie diese wieder recycelt werden können.“ Ein besonderes Erlebnis sei die Talkrunde im VDMA-Pavillon gewesen, in deren Rahmen Gerhard Böhm und Thorsten Kühmann, Geschäftsführer Kunststoff- und Gummimaschinen beim VDMA, die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortet haben.

Kunststoff als wichtiger Recycling-Wertstoff

Ergänzend dazu hatte Arburg die „Fridays-for-future-Kids“ nach Loßburg eingeladen, damit sie sich vor Ort anschauen können, wie die Spritzgießmaschinen hergestellt werden und wie Ressourcenschonung in der Praxis aussehen kann. „Bei unserem Programm Arburg Green World geht es um Lösungen für unsere Kunden und um unsere internen Prozesse“, sagt Gerhard Böhm. „Eine der Herausforderungen ist aber auch, der Öffentlichkeit zu vermitteln, dass Kunststoff ein wichtiger Wertstoff ist und nicht – wie in den derzeitigen Diskussionen häufig der Fall – einfach mit Abfall gleichgesetzt werden darf.“ Das große Interesse und die Fragen der Viertklässler hätten gezeigt, dass sie sich intensiv mit der Thematik auseinandersetzen und sich schon sehr gut auskennen.

Gartenschaufel in Arburg-Mintgrün als Andenken

Der Betriebsrundgang bot den jungen Gästen spannende Einblicke in die Produktion und Montage eines Maschinenbauunternehmens. Zudem lernten sie die Historie des Unternehmens und die Entwicklung der Maschinen kennen. Dabei erfuhren sie auch, wie Kunststoffgranulat mit einer Spritzgießmaschinen oder einem additiven Fertigungssystem – einem 3D-Drucker für den industriellen Einsatz – verarbeitet wird, um unterschiedlichste Kunststoffprodukte herzustellen. Highlight des Besuchs war, dass im Kundencenter eine Spritzgießmaschine extra für die Schülerinnen und Schüler in Betrieb genommen wurde. Die produzierten Gartenschaufeln in Arburg-Mintgrün durften sie dann als Andenken an den Tag mit nach Hause nehmen.

sk