Fipa: Acht auf einen Streich

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Zum schnellen Entformen von Spritzgießteilen setzt Franke Kunststofftechnik auf einen Achtfach-Greifer mit Thermalon-Vakuumsaugern von Fipa.

Zum Portfolio von Franke Kunststofftechnik Zu dem Portfolio gehören die Entwicklung, Konstruktion, Simulation, der Prototypenbau sowie die Produktion von Spritzgießwerkzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 19 t. Beim Familienbetrieb aus Bad Wünnenberg fertigen 15 Spritzgießmaschinen mit einer Schließkraft von 50 bis 1.500 t Teile aus thermoplastischen Kunststoffen.

Höherer Durchsatz gefordert

Das Unternehmen stand vor der Aufgabe, gleichzeitig acht Akkudeckel aus einer Spritzgießform zu entnehmen und abzulegen. Das machte sehr schnelle Zykluszeiten erforderlich um auch einen entsprechend hohen Ausstoß an der Spritzgießmaschine zu erzielen. Die Entnahme von Spritzgießteilen mittels Vakuumsauger ist ein diffiziler Prozessschritt. Die Sauger müssen temperaturbeständig sein und dürfen in vielen Anwendungen keine Abdrücke hinterlassen. Falls Teile in späteren Prozessschritten lackiert oder beschichtet werden, sind LABS- und silikonfreie Vakuumsauger notwendig.

Fipa hatte die passende Lösung: Ein individueller Greifer mit Thermalon-Vakuumsaugern. „Das Anforderungsprofil ist ideal für unsere Thermalon-Sauger. Denn diese speziell für die Kunststoffindustrie optimierte Materialmischung ist bis zu 160 °C hitzebeständig und extrem abdruckarm“, wie Timo Bendrat, Fipa Vertriebsleiter für West-Deutschland im Gespräch mit Franke Kunststofftechnik betont.

19,2 Sekunden Taktzeit

Hierzu entwickelte Fipa einen Achtfach-Greifer mit Thermalon-Balgensaugern, der nicht einmal 2,5 kg wiegt. Eine kleine Premiere, denn bisher kamen nur Vierfach-Werkzeuge zum Einsatz. Bei einer Taktzeit von nur 19,2 s vom Spritzgießen bis zum Ablegen der Teile können so bis zu 1 Mio. Teile pro Jahr gefertigt werden. Die reine Entnahmezeit beträgt dabei 2 s.

Zufrieden über die Lösung zeigte sich auch Niklas Franke, verantwortlich für die Anwendungstechnik bei Franke Kunststofftechnik: „Fipa hat sehr schnell auf unsere Anfrage reagiert. Von der ersten Kontaktaufnahme bis zur Inbetriebnahme vergingen nur wenige Wochen. Wir haben uns stets gut beraten gefühlt und die gesamte Projektabwicklung lief reibungslos.“ Als weiteren Pluspunkt hebt Franke die hohe Kosteneffizienz der Lösung hervor. „Die Silikon- und LABS-Freiheit der Vakuumsauger wird in der derzeitigen Anwendung nicht benötigt. Aber vielleicht haben wir ja schon bald eine Applikation, für die die Thermalon-Sauger prädestiniert sind.“

db

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