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Entwicklungsprojekt wird zu Unternehmen

Das Team der FDU Hotrunner GmbH ist startklar. Geschäftsführer Andreas Kißler (ganz links) hat einige Experten mit teils jahrelanger Erfahrung im Heißkanal Business in sein Team geholt. Foto: FDU Hotrunner

Werkzeugbauer Haidlmair gründet unter dem Namen FDU Hotrunner GmbH ein neues Unternehmen für Heißkanal-Innovationen.

Die FDU (Flat Die Unit) war ursprünglich ein Entwicklungsprojekt, dass aus dem Know-how von Unternehmen der Haidlmair Group unter der Federführung des gleichnamigen Werkzeugbauers aus dem oberösterreichischen Nußbach ins Leben gerufen wurde. Die Innovation wurde 2016 der Öffentlichkeit präsentiert und seitdem kontinuierlich weiterentwickelt. Seit einiger Zeit ist das System serienreif und hat bereits in vielen Haidlmair-Werkzeugen seine Vorzüge unter Beweis gestellt.

Optimierten Eigenschaften

Das innovative Heißkanal-System besticht vor allem durch seine optimierten Eigenschaften in Bezug auf Scherung/Wärme, Energieverbrauch, Einspritzdruck und reduzierte Zykluszeit. Die Zykluszeit konnte beispielsweise in mehreren Projekten bis zu 25% gesenkt werden.

Die FDU eignet sich besonders für den Einsatz von Polyolefinen. In einigen Projekten wurde aber auch bereits Recyclingkunststoff verwendet und hier hat sich gezeigt, dass die Vorteile der FDU auch hier besonders zum Tragen kommen. Somit ist die neue Heißkanaltechnik in vielen Bereichen einsetzbar und entfaltet dort die besonderen Eigenschaften.

Jahrelanger Erfahrung im Heißkanal-Business

Bis jetzt war die FDU ein Produkt, das exklusiv von Haidlmair in deren Werkzeugen eingesetzt wurde. Mit der Gründung des neuen Unternehmens FDU Hotrunner GmbH steht das Heißkanalsystem nun auch anderen interessierten Unternehmen für den Einsatz in ihren Werkzeugen zur Verfügung. Am Standort Frankenthal in der Pfalz stehen ab sofort die Mitarbeiter des neuen Unternehmens für alle Fragen rund um die FDU zur Verfügung. Geschäftsführer Andreas Kißler hat einige Experten mit teils jahrelanger Erfahrung im Heißkanal Business in sein Team geholt. Kißler war nach jahrzehntelanger Tätigkeit für einen Heißkanallieferanten 2017 zu Haidlmair gewechselt und hat dort als FDU-Manager maßgeblich an der Weiterentwicklung zur Serienreife mitgewirkt. Die FDU Hotrunner GmbH sieht er als logische Folge der Optimierung der FDU: „Bereits 2017 bei meinem Wechsel zu Haidlmair war ich vom System sehr beeindruckt und habe ihr riesiges Potential gesehen. Seit damals hat unser Team die FDU immer weiter optimiert und universeller einsetzbar gemacht. Die ersten Projekte in Serienwerkzeugen haben uns dann Recht gegeben, dass wir für unsere Kunden erhebliche Mehrwerte erzielen können. Nun war es einfach an der Zeit die FDU auf eigene Beine zu stellen und breiter auf dem Markt zu platzieren. Das passiert nun mit der FDU Hotrunner GmbH und wir freuen uns bereits auf viele spannende Projekte in der Zukunft.“

Live und hautnah

Nach dem Messeauftritt auf der Moulding Expo in Stuttgart kann man die Technologie auf der K-Messe in Düsseldorf im Oktober live und hautnah erleben. Neben einigen Werkzeugen auf diversen Partnerständen, läuft am Stand von Haidlmair ein Werkzeug für einen Knitterpot, ausgestattet mit einer neu entwickelten FDU SLS (Slot Lock System). Hierbei handelt es sich um eine Verschlussversion der FDU. Zusätzlich werden die Experten der FDU Hotrunner GmbH die ganze Woche mit einem FDU-Corner am Haidlmair Stand vertreten sein und für alle Fragen der interessierten Besucher zur Verfügung stehen.

sl