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Temperiergerät

Einfachheit beim Temperieren

Deckerform verspricht Einfachheit beim Temperieren und rundet mit sehr robusten Temperiergeräten sein Portfolio als Komplettanbieter ab.  

Die Temperiergeräte von Deckerform sind charakterisiert von einer robusten und bewusst einfach gehaltenen Technik. Denn die meisten Anwender wollen die gute Gewissheit, beim Temperieren mit einer preiswerten Lösung auf der sicheren Seite zu sein. Deshalb bietet Deckerform seine Geräte mit solider und sinnvoll gewählter Grundausstattung an.

Der Aichacher Werkzeug- und Formenbauer Deckerform hat sich in den vergangenen Jahren zum Systemanbieter entwickelt und setzt auf Einfachheit beim Temperieren. Inzwischen kann das Unternehmen allein oder im Verbund mit ausgesuchten Partnern die gesamte Prozesskette rund um das Spritzgießteil abdecken. Das Tochterunternehmen Deckerform Injection vertreibt die vollelektrischen Spritzgießmaschinen des japanischen Herstellers Toyo exklusiv im D-A-CH-Raum und bietet auch den Service für die Maschinen. Für ihre Auftraggeber kümmern sich die Produktionsexperten auch um Automatisierung und Peripherie. Unter anderem bietet Deckerform auch eine Reihe an Temperiergeräten an. Und die sind bewusst und aus gutem Grund einfach gehalten.

Zwar wollen viele Temperiergeräte anderer Hersteller mit einem breiten Spektrum an Funktionen glänzen. „Nicht selten treffen solche High-End-Geräte dann aber auf nicht geschulte oder nicht umfassend eingewiesene Maschinenbediener. Deshalb wird die komplizierte Technik in vielen Fällen nicht oder nicht effektiv eingesetzt und ist teurer Ballast“, betont Maximilian Allesch, Leiter Service & Anwendungstechnik bei Deckerform. „Wir hatten schon öfter Servicefälle, bei denen unsere Anwender Fehlfunktionen am Werkzeug monierten. Und vor Ort mussten wir dann feststellen, dass die Ursache eine Fehlbedienung des Temperiergeräts war. Viele unserer Nutzer wollen deshalb Geräte, die sich weitgehend auf die Grundfunktionen beschränken. Und die sich ohne große Einweisung sicher bedienen lassen. Denn letztlich muss ein Temperiergerät Wasser pumpen und die Temperatur halten – und das sehr zuverlässig und ohne großen Bedienaufwand.“ Zudem braucht nicht jede Anwendung eine teure voll ausgestattete Lösung.

Bewusste Einfachheit in der Technik

Die Temperiergeräte von Deckerform sind deshalb charakterisiert von einer robusten und bewusst einfach gehaltenen Technik. Denn die meisten Anwender wollen die gute Gewissheit, beim Temperieren mit einer preiswerten Lösung auf der sicheren Seite zu sein. Deshalb bietet Deckerform seine Geräte mit solider und sinnvoll gewählter Grundausstattung an. Sie haben eine solide Standardausrüstung vom Temperaturalarm mit kapazitiver Abschaltung (Leuchten/Piepsen) über Grobfilter im Wasserzulauf und Prozessrücklauf (250 μm) bis zu den vier Absperrhähnen. Für ein optimales Handling sind die Geräte zudem standardgemäß rollbar.

"Wir sehen immer wieder, dass Anwender bei Temperierung zu kleine Querschnitte verwenden", erklärt Allesch. "Die Querschnitte in Leitungen müssen groß genug sein - und zwar in der gesamten Kühlkette. Das geht oft schon beim Temperiergerät los und zieht sich über die Wasserbatterie und die Schläuche bis zu den Kühlkanälen im Werkzeug. Das begrenzt die Durchflussmenge. Und die reicht dann oft nicht mehr aus, die Wärme in der gewünschten Zeit abzuführen. Wir achten deshalb darauf, dass wir ausreichend große Querschnitte verwenden."

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Temperieren nach Maß

Die Temperiergeräte von Deckerform gibt es mit 3, 9, 12, 18 und auch in XXL, mit 24 und 36 kW Heizleistung für besondere Ansprüche. Die Durchflussleistungen reichen von 27 l/min mit 5 bar beim 3-kW-Gerät bis zu 90 l/min bei 7 bar i der 36-kW-Ausführung. Auf Anwenderwunsch sind auch noch leistungsfähigere Geräte mit entsprechend höherer Durchflussleistung möglich. Je nach Modell bieten die Geräte Vorlauftemperaturen bis 140 °C in Wasser- und bis 180 °C in Ölkreisläufen. Zudem kann man bei den Geräten mit 18/24/36 die Heizleistung umschalten. "Das ist ideal, wenn man mal ein kleineres Werkzeug versorgen muss", verdeutlicht Allesch. "Da lässt sich das 18-kW-Gerät auf 9 kW umschalten, das 24-kW-Modell auf 12 kW und die 36-kW-Variante auf 18 kW. Eine schnelle und energieeffiziente Lösung."

Die Temperiergeräte von Deckerform baut ein namhafter deutscher Hersteller im Auftrag und nach den Vorgaben von Deckerform. Neben umfassenden Erfahrungen aus dem Spritzgießer- und Werkzeugmacheralltag steckt solides technisches Know-how im Anlagenkonzept. Dabei setzt Deckerform auf ein sehr pragmatisches Konzept. Nach den Vorgaben der Praktiker entstand eine Reihe an Temperiergeräten, die sich eng an den Anforderungen aus der Praxis orientieren.

Gut ausgestattete Basisgeräte

Die Basisgeräte sind für die meisten Anwendungen bereits sehr gut ausgestattet. Bei Bedarf lassen sich die Deckerform-Geräte mit sinnvollen Optionen aufrüsten. Speziell für Temperierungen über 100 °C bietet Deckerform die Option, das Temperiergerät mit einer magnetgekoppelten Pumpe auszustatten. Das stellt sicher, dass Leckagen zuverlässig verhindert werden. Darüber hinaus kann der Anwender Durchflussmessung mit frei programmierbaren Alarmausgängen ebenso wählen wie die marktüblichen Schnittstellen zur Spritzgussmaschine.

Die Modelle lassen sich auch mit einem elektrisch gesteuerten Regelkugelhahn ausstatten. Der speist bei Bedarf Kühlwasser in den Kreislauf ein. Und zwar auch genau bemessene Kleinstmengen. Damit das Temperiersystem beispielsweise bei kleinem Kühlkreis-Volumen nicht überreagiert, wenn etwa über binäre Ventile zu große Mengen Kaltwasser gezogen werden und es dann permanent zum Nachregeln gezwungen ist. Sehr nützlich beim Ab- oder Umrüsten ist die optionale Entleerungsfunktion per Druckluft (Druckluftentleerung) für die Kühlkanäle im Werkzeug. Und ebenfalls als Extras sind externe Temperaturfühler erhältlich.

Sinnvolle Optionen bei Bedarf

Bei Werkzeugen im mittleren bis kleineren Bereich (bis 9 kW) ist zudem ein automatischer oder manueller Druckbypass zur Entlastung der Pumpe verfügbar. Das schützt die Pumpe und trägt wesentlich zur Verlängerung der Lebensdauer bei. "Es sind Extras, die unsere Anwender je nach ihren Bedürfnissen wählen können", erläutert Allesch. „Der Anwender jedoch, der diese Extras nicht braucht, soll sie auch nicht zwangsweise erhalten und damit auch bezahlen müssen.“

Hier bietet Deckerform eine umfassende Beratung an, die auf langjähriger Erfahrung mit verschiedensten Einsatzfällen basiert. „Darüber hinaus bieten wir unseren Anwendern außerdem an, unsere Geräte im eigenen Unternehmen und mit der eigenen Anwendung zu testen“, unterstreicht Allesch. „Fast alle diese Geräte bleiben beim Anwender – und oft kommen Nachbestellungen.“ rw

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