Allrounder More für das Mehrkomponenten-Spritzgießen

Die neue Baureihe Allrounder More ist mit zahlreichen optimierten Features für produktionseffizientes Mahrkomponenten-Spritzgießen ausgestattet. Foto: Arburg

Mehr Platz, mehr Modularität und mehr Bedienkomfort verspricht die neue Maschinenbaureihe Allrounder More von Arburg für das Mehrkomponenten-Spritzgießen.

Die besonders flexibel auslegbare neue Baureihe von Mehrkomponenten-Spritzgießmaschinen lässt sich sehr gut an die jeweiligen Kunden- und Marktbedürfnisse anpassen. Sie bieten mehr Platz für größere Werkzeuge, mehr Modularität im Aufbau sowie zahlreiche optimierte Features für mehr Bedienkomfort und einfache Wartung.

Laut Gerhard Böhm, Geschäftsführer Vertrieb und Service bei Arburg, wird die neue Maschinenbaureihe auf der Fakuma vorgestellt. Das heißt, die ersten Maschinen sind ab Oktober 2021 bestellbar.

Elektrisches Schließen kombiniert mit flexiblem Einspritzen

Alle Allrounder More sind standardmäßig mit einer hochdynamischen elektrischen Kniehebel-Schließeinheit mit energieeffizienten flüssigkeitsgekühlten Servomotoren ausgestattet. Die Maschinen zum Serienstart verfügen über zwei elektrische Spritzeinheiten und wahlweise 1.600 oder 2.000 kN Schließkraft. Die Einspritzpositionen sind künftig modular wählbar. Der Serienstart beginnt mit einer horizontalen und einer vertikalen Spritzeinheit (V-Stellung) als Standard. Darüber hinaus werden optional horizontal L-förmig (L-Stellung), parallel vertikal oder parallel horizontal (P-Stellung) sowie winkelförmig (W-Stellung) angeordnete Spritzeinheiten erhältlich sein. Damit lassen sich alle gängigen Zwei-Komponenten-Anwendungen realisieren.

Baureihe bietet viel freien Raum für Werkzeug und Auswerfer

Beim Allrounder More ist die Materialzufuhr außerhalb des Werkzeugbereichs platziert. Die vertikale Spritzeinheit lässt sich über steckbare Medienkupplungen schnell wechseln. Foto: Arburg

Die Allrounder More verfügen über deutlich mehr Platz für Werkzeuge, Dreheinheiten, Medienanschlüsse und nutzbaren Auswerfer-Hub. Die Säulen sind standardmäßig um 200 mm verlängert und die bewegliche Werkzeugplatte ebenfalls um 200 mm vergrößert. Der lichte Säulenabstand beträgt 570 x 570 mm, der maximale Plattenabstand 1200 mm. Zudem wurde der Schutzschieber um 400 mm verbreitert. Gemeinsam erleichtern all diese Features die Zugänglichkeit zum Werkzeugbereich.

Mehrkomponenten-Spritzgießen mit Bedienkomfort

Besonderen Wert wurde auf Wartungsfreundlichkeit und Bedienkomfort gelegt. Dazu zählen steckbare Medienkupplungen für Elektrik, Wasser, und Hydraulik. Das Zylindermodul lässt sich mit wenigen Handgriffen wechseln. Die vertikale Spritzeinheit kann bequem auf einen Bügel positioniert, am Boden abgestellt und bei Bedarf separat von der Maschine transportiert werden.

Die Materialzufuhr erfolgt außerhalb des Werkzeugbereichs, sodass dieser nicht durch Granulat verunreinigt werden kann. Schlauchführungen optimieren den Schlauchverlauf und verhindern mögliche Scheuerstellen.

sk