PID-Regler und Datenlogger in einem

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Der R7100 von Elotech lässt sich als PID-Regler und als Anzeigersystem mit zahlreichen weiteren physikalischen Werten einsetzen.

Damit verfügt der PID-Regler über Datenlogger-Funktionalität, eine grafische Darstellung der Kurvenverläufe und eine Multifunktionsanzeiger-Oberfläche. Als Anschlussmöglichkeit stehen mehrere 0-10 V oder 0…20 mA Signaleingänge zur Verfügung. Über das 7 Zoll große Touchdisplay werden die Graphen wie auch die verschiedenen Messwert- und Steuerungsanzeigen in hoher Qualität dargestellt. Selbstverständlich gibt es für die Anzeigerfunktion auch Alarmgrößen (Min und Max) wie auch entsprechende Alarmausgänge.

Die Datenloggerfunktion speichert alle relevanten Prozessdaten auf einen USB-Speicher in einer CSV-Datei. Die Abtastrate der Signale ist frei wählbar. Optional kann der R7100 auch mit der Windows-basierten Software Elovision kommunizieren. Das Tool erlaubt einfache und schnelle Konfigurierungen und nutzt alle Möglichkeiten unter Windows.

Kaskardierung mehrerer PID-Regler möglich

Das zugehörige IO-Board M7100 basiert auf einen Hutschienenträger und wird künftig in mehreren Ausbauvarianten verfügbar sein. Neben dem 8-Zonen-Ein-Ausgangsboard können weitere Regler-Zonen durch Kaskadierung von weiteren M7100 zugeschaltet werden. Somit erweitert man das System auf fast beliebig viele Reglerzonen. Neben den klassischen Eingängen für Thermoelemente oder PT100/PT1000-Sensoren stehen auf der Ausgangsseite neben Logik und Relay-Ausgängen auch Lastausgänge mit bis zu 9 KW zur Verfügung.

Beim Einsatz des R7100 als Vielzonenregler lassen sich zudem Kosten sparen, wenn man die energiesparende Verbundaufheizung nutzt. Bisher war es so, dass bei mehreren in der Heizleistung unterschiedlichen Heizstrecken alle Heizungen versuchen, einzeln so schnell wie möglich Ihren Sollwert zu erreichen. Dabei arbeiten einige Heizsysteme schon lange unter Volllast, während langsamere Heizstrecken noch aufheizen. Mit der innovativen neuen Verbundaufheizungsfunktion passen sich alle Regelstrecken automatisch an die langsamste Strecke an, so dass alle Heizsysteme zur gleichen Zeit und entsprechend energiesparender den Sollwert erreichen. Zudem kann es auch deutlich verschleißärmer für die Regelstrecke sein, wenn einzelne Komponenten weniger Zeit unter „Volllast“ im Leerlauf verbringen.

sk 

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