Effizienzsteigerung für das Polymerpumpenprogramm

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Witte hat seine Pumpenserien Booster und Poly komplett überarbeitet und wird das neue Design auf der K 2019 vorstellen.

Die Anforderungen an Anlagen, Prozesse und Equipment steigen stetig an. Um den Forderungen nach mehr Effizienz, höherem Durchsatz und reduzierten Ausschussraten Rechnung zu tragen, hat Witte Pumps & Technology eine komplette Überarbeitung ihres Polymerpumpenprogramms vorgenommen. Sowohl die Pumpen der Booster- als auch der Poly-Baureihe wurden komplett überarbeitet.

Das Resultat ist ein Redesign, das sich auf alle Kernkomponenten auswirkt. Sowohl Gleitlager als auch Gehäuse und Zahnradwellen wurden angepasst. Aus technischer Sicht ergeben sich daraus wesentliche Vorteile bezüglich Fördereigenschaften und Produktqualitäten, so Witte. Die bessere Produktqualität wird durch einen reduzierten Wärmeeintrag, geringere Scherung und verkürzte Verweilzeiten des Polymers im Schmelzereaktor erreicht. Deutlich höhere Durchsätze lassen sich durch die optimierten Zahnradwellen und die angepasste Gehäusegeometrie erreichen. Steigerungen bis zu 40 % bei gleicher Einbaugröße seien hierbei möglich.

Die Kernkomponenten der beiden Baureihen sind untereinander tauschbar. Sowohl Gleitlager als auch Zahnradwellen passen in die entsprechenden Baugrößen der Booster- und Poly-Baureihe. Die Poly-Baureihe bietet zudem eine hohe Flexibilität bei der Installation unter dem Polymerschmelzereaktor.

Unterschiedliche Flanschgeometrien

Das neue Design bietet dank drei Flanschversionen und drei Druckstufen eine hohe Flexibilität. Foto: Witte Pumps & Technology

Dem Kunden stehen drei unterschiedliche Flanschgeometrien zur Verfügung, sodass die technisch und wirtschaftlich beste Kombination aus Reaktor- und Pumpenflansch gewählt werden kann. Bei der Ausgangsversion ist die Flanschgeometrie im Gehäuse integriert. Diese Variante erfordert den geringsten Einbauraum. Die Variante mit Sacklöchern in einem über das Gehäuse hinausragenden Flansch bietet den größtmöglichen Querschnitt und damit den geringstmöglichen Druckverlust. Diese Version wird in der Regel für sehr hochviskose Polymere eingesetzt. Abgerundet wird die Reihe durch einen Flansch mit Durchgangslöchern. Diese Version bietet die maximale Flexibilität für die Installation, bei sehr geringem Druckverlust.

Alle Baugrößen und Flanschgeometrien sind mit Anschlüssen nach EN1092-1 und ANSI B16.5 erhältlich.

Lösungen nach Kundenwunsch möglich

Witte bietet neben Gehäusevarianten für den Ersatz bestehender Pumpen und Debottlenecking auch Lösungen nach Kundenwunsch an. Durch die Standardisierung jeweils dreier Zahnradbreiten je Achsabstand konnten die Abstände zwischen den jeweiligen Pumpengrößen verkleinert werden. Dank der neuen Zahnradgeometrien sind bei ausgewählten Pumpengrößen Differenzdrücke von bis zu 320 bar möglich. Außerdem bietet der Hersteller unterschiedliche Werkstoffkombinationen an. Die gängigste Kombination ist ein Gehäuse aus Edelstahl oder C-Stahl sowie Gleitlager aus Werkzeugstahl oder Alu-Bronze.

Derzeit umfasst das Portfolio Pumpen von 611 bis 21.500 ccm/U und deckt damit alle derzeit gängigen Polymeranwendungen ab.

Vorstellung auf der K 2019

Anhand eines Konfigurators kann der Anwender sich auf der K 2019 am Messestand Halle 10, E40 seine Wunschversion der Pumpe selbst zusammenstellen und sich ein Bild davon machen, wie diese am Ende aussehen wird. Sowohl eine Version der neuen Booster- als auch eine der Poly-Baureihe werden am Stand vorgestellt.

kus

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