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Unternehmen

Nachhaltigkeit: Arburg erhält Ecovadis Gold-Rating

Arburg hat von der Rating-Agentur Ecovadis die Auszeichnung in Gold für Corporate Social Responsibility (CSR) erhalten; im vergangenen Jahr war es Silber.

Sind stolz auf die Auszeichnung von Ecovadis in Gold: Gerhard Böhm, Arburg-Geschäftsführer Vertrieb und After Sales, und Samira Uharek, Sustainability Managerin bei Arburg.

Mit der jüngst verliehenen Auszeichnung von Ecovadis hat es Arburg unter die besten 5 % der weltweit nachhaltigsten Industrieunternehmen geschafft. Außer den Auswirkungen auf die Umwelt und nachhaltiger Beschaffung stehen bei der Bewertung auch Ethik sowie Arbeits- und Menschenrechte im Fokus. Dabei berücksichtigen die Ecovadis-Rankings die Daten und Beschaffungsketten von mehr als 100.000 Unternehmen. Zum Jahr 2023 wurde das Punktesystem zur Erreichung der jeweiligen Medaillenstufe noch verschärft.

„Unser Ziel ist es, immer im Auge zu behalten, wie wir als Unternehmen klimaverträglicher, sozialer und verantwortungsbewusster handeln können“, sagt Samira Uharek, Sustainability Managerin bei Arburg. Die Betrachtung aller drei Themenbereiche zahlt sich aus, wie das überdurchschnittlich gute Abschneiden in den Kategorien „Ethics“ und „Sustainable Procurement“ sowie „Environment“ im Branchenvergleich bei Ecovadis sowie die Gesamtbewertung mit der Gold-Medaille bestätigen.

Lokale Produktion zahlt auf Bewertung von Ecovadis ein

Auf die Bewertung zahlt nicht zuletzt Arburgs Grundsatzentscheidung „Wir produzieren zentral“ mit kurzen, flexiblen und transparenten Lieferketten ein. Ein Lieferanteil von 72 % kommt aus Deutschland, 66 % davon aus Baden-Württemberg.

Arburg hat sich Science Based Targets Initiative angeschlossen

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Arburg setzt sich selbst eigene, hohe Ziele – etwa zur Reduktion von Treibhausgasemissionen – und hat seit kurzem die von der Science Based Targets Initiative (SBTI) validierten Ziele zum Arburg-Standard erhoben. „Wir planen in Scope 1 und 2, mit dem ‚1,5-Grad-Celsius-Ziel‘ konform zu sein“, erklärt Gerhard Böhm, Arburg-Geschäftsführer Vertrieb und After Sales. „Um das zu erreichen, werden wir unsere CO2-Emissionen hier im Vergleich zum Basisjahr 2021 bis zum Jahr 2030 um 42 Prozent senken. Für Scope 3 streben wir ein sogenanntes ‚Unter 2-Grad-Celsius-Ziel‘ an. Dort liegt die Reduktion im gleichen Zeitraum bei 25 Prozent.“

Scope 1 umfasst dabei alle direkten Treibgas-Emissionen, wie in Unternehmensimmobilien verbrauchte Primärenergieträger. Scope 2 beinhaltet die indirekten, die aus der Erzeugung der beschafften Energie resultieren. Zu Scope 3 zählen sonstige indirekte Emissionen, die schwerpunktmäßig mit den Unternehmenstätigkeiten verbunden sind, zum Beispiel aufgrund zugekaufter Materialien. Auch der Betrieb der Spritzgießmaschinen beim Kunden vor Ort wird in Scope 3 bilanziert. Denn die Betriebsphase der Maschine verursacht 95 % der CO2-Emissionen und stellt somit den größten Hebel dar, um diese Emissionen entlang der Wertschöpfungskette zu senken. Im „Action Plan Energy“ arbeitet Arburg deshalb gemeinsam mit den Kunden an effizienten, nachhaltigen und energetisch optimierten Produktionsprozessen, um gemeinsam noch mehr CO2 einzusparen.

Böhm: „Neuen gesetzlichen Anforderungen an europäische Unternehmen, wie beispielsweise die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sehen wir positiv entgegen.“ sk

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