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Werkzeug- und Formenbau

Branchentreffpunkt auf der Messe 

Zu einem echten Branchentreffpunkt hat sich der Gemeinschaftsstand des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) auf der Fakuma entwickelt.

Claudia Michel (VDWF) bezeichnet die Stimmung am Stand als sehr gut: „Die meisten unserer Aussteller berichten von sehr guten Gesprächen. Die Struktur der Besucher ist sehr vielfältig, und die Qualität ist sehr hoch. Wir sind mit dem Verlauf der Messe bisher sehr zufrieden.“

Mit 52 Ausstellern und mehr als 400 m2 Standfläche bildet der Gemeinschaftsauftritt des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) auf der Fakuma einen unübersehbaren Schwerpunkt auf der Messe. Hier sind „alte Messehasen“ unter den Mitgliedern ebenso vertreten wie Unternehmen, die das erste Mal den Schritt als Aussteller auf eine Fachmesse wagen. Der VDWF sorgt mit umfassender Unterstützung von Standbau bis Catering dafür, dass sich der Aufwand für die Aussteller in engen Grenzen hält.

Inzwischen hat sich der VDWF-Stand auf der Fakuma zu einem echten Treffpunkt der Branche entwickelt, an dem auch abends noch lange nach dem „offiziellen“ Messeende am Netzwerk der Teilnehmer untereinander geknüpft wird. Die Besonderheit: Auf dem Gemeinschaftsstand sind direkt mögliche Partner, Lieferanten und Auftraggeber vereint, so dass auch im „Binnenklima“ der Aussteller untereinander gute Geschäfte gedeihen.

Gute Stimmung und interessante Begegnungen

„Die Stimmung am Stand ist sehr gut“, erklärt Claudia Michel vom VDWF am zweiten Ausstellungstag.  „Die meisten unserer Aussteller berichten von sehr guten Gesprächen. Die Struktur der Besucher ist sehr vielfältig, und die Qualität ist sehr hoch. Wir sind mit dem Verlauf der Messe bisher sehr zufrieden.“

Dazu trägt laut Michel auch die Organisation der Fakuma, das Messegelände und auch der ausgewogene Ausstellermix auf der Messe bei. Das gilt auch für den VDWF-Stand: Neben zahlreichen Unternehmen des Werkzeug- und Formenbaus, die den Kern des VDWF bilden, zeigen auch die Zuliefer- und die Dienstleistungsindustrie wie Materiallieferanten, Heißkanalhersteller, Fachanbieter für Erodiertechnik, Softwareanbieter, Konstruktionsbüros und Experten fürs Veredeln von Oberflächen, fürs Härten und fürs Beschichten ihr Know-how rund um die Kunststofftechnik und stehen für Fachgespräche bereit. Auch der „Marktspiegel Werkzeugbau“, die genossenschaftliche Benchmarkinitiative für Werkzeug-, Modell- und Formenbauer sowie neuerdings auch für Spritzgießer, ist am Stand präsent und gibt unter anderem Auskunft über Methodik und Ergebisse.

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Azubi-Scout eröffnet neue Perspektiven

Ein besonderes Angebot des Verbands auf dieser Messe richtet sich nunter anderem an die Auszubildenden und weitere Inteessenten, die einmal einen Blick in diese spannende Branche werfen wollen. Gemeinsam mit Marc Metzner, dem Azubi-Scout des VDWF, gehen die Jugendlichen auf der Messe in geführten Touren durch die Hallen und besuchen die Stände interessanter Unternehmen. Sie lernen dabei viel nicht nur über das Produktspektrum, sondern auch über die gelebte Unternehmenskultur und das Branchenumfeld.

Azubi-Scout Marc Metzner führt die Jugendlichen gezielt über die Messe und besucht mit ihnen die Stände interessanter Aussteller.  Dabei sorgt er dafür, dass die Teilnehmer an seinen Touren auch einen Blick hinter die Kulissender besuchten Unternehmen bekommen.

Auch direkt am VDWF-Stand gibt es viel zu entdecken. Vom High-Tech-Heißkanalsystem über aktuelle maschinentechnik bis zum neuesten Release eines CAD/CAM-Softwaresystems reicht das Spektrum der Exponate. Speziel auch die ausstelllenden Werkzeug- und Formenbauer haben interessante Exponate aus ihrer Praxis mitgebracht. 

Mehr Sichtbarkeit für die Branche

Die Förderung und Stärkung des deutschen Werkzeug- und Formenbaus ist das Haupanliegen, das der VDWF verfolgt. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind im Verband organisiert. Der Verband kümmert sich um Themen wie Nachwuchsförderung, die Aus- und Weiterbildung, das Marketing, gemeinsame Messeauftritte, Beratung bei Management und Unternehmensführung sowie Aufgaben im Bereich DIN-Normausschuss, CE-Konformität, Sachverständigenwesen und vielem mehr.

Der Gemeinschaftsstand des VDWF bietet  eine gute Plattform für den Austausch – er ist zu einem etablierten Treffpunkt der Branche auf der Fakuma geworden. Ein ausgewogener Ausstellermix sorgt dafür, dass die Aussteller auch untereinander zahlreiche Anknüpfungspunkte für gute Geschäfte haben.

Um den Werkzeug- und Formenbauern, aber auch der Kunststoffindustrie mehr positiv wahrgenommene Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu verleihen, kümmern sich die Verantwortlichen auch um die übergeordnete Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine ausgewogene Lobbyarbeit für die Branche. Darüber hinaus hat der Verband inzwischen auch gute Kontakte zur Politik. Gemeinschaftsstände auf interessanten Fachmessen für Mitgliedsunternehmen sind inzwischen ein fester Bestandteil der Verbandsarbeit. rw

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