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Zuverlässig verbinden: Spezialkleber für PE, PP und POM

  • Technik
PE, PP und POM kleben: Mit den Spezialklebstoffen von Ruderer lassen sich diese Kunststoffe zuverlässig verbinden. Foto: Ruderer Klebetechnik

Um PE, PP und POM zuverlässig verbinden zu können, hat Ruderer verschiedene Spezialkleber entwickelt. Diese sparen Zeit, Kosten und Ressourcen.

Die thermoplastischen Kunststoffe Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und Polyoxymethylen (POM) gehören zu den am häufigsten verwendeten Kunststoffe in der Industrie und im Gewerbe, doch um diese zuverlässig verbinden zu können, werden meist Spezialkleber benötigt. Grund hierfür ist, dass das Kleben von PE, PP und POM wegen der niedrigen Oberflächenenergie und der damit verbundenen schlechten Benetzbarkeit dieser Materialien eine besondere Herausforderung darstellt.

Spezialkleber für das Verbinden von Thermoplasten

Ruderer Klebetechnik hat laut eigenen Angaben die wachsende Bedeutung von Kunststoffen in den Branchen Medizintechnik, Elektronik, Verpackungsbranche sowie dem Bau- und Automobilsektor bereits vor Jahren erkannt und ihr leistungsfähiges Klebstoffsortiment um viele Neuentwicklungen für die Verarbeitung von Thermoplasten erweitert.

Zur Klebung von PE, PP und POM miteinander sowie mit anderen Werkstoffen, wie zum Beispiel verstärkte Kunststoffe wie CFK, GFK, Metalle, Holz oder lackierte Materialien, stehen professionellen Anwendern aus Industrie und Gewerbe eine Reihe von Spezialklebstoffen zur Verfügung, die hochfeste Strukturklebungen garantieren. Die unter der hauseigenen Marke Technicoll entwickelten Produkte basieren auf der 2K-Technologie auf lösemittelhaltigen Kontaktklebstoffen sowie Hotmeltsystemen.

Hightech-Klebstoffe für PE, PP und POM sparen Zeit und Kosten

Mit den Ruderer-Klebstoffen ersparen sich die Anwender beim Kleben von PE, PP und POM Zeit, Kosten und Ressourcen, so der Hersteller. Denn sämtliche Klebstoffe sind in ihrer Formulierung exakt auf die jeweiligen Einsatz- und Anwendungsbereiche abgestimmt.

So wurde unter anderem der FDA-konforme Schmelzklebstoff Technicoll 9310 entwickelt, der sich speziell für Kunststoffe eignet, die in indirektem Kontakt mit Lebensmitteln stehen. Mit ihm lassen sich beispielsweise Lebensmittelverpackungen ohne Vorbehandlung kleben. Die im Klebstoff verwendeten Rohstoffe entsprechen der FDA-Richtlinie 175.105. Da der Schmelzklebstoff transluzent ist und eine gute Kälteflexibilität besitzt, verliert dieser Spezialkleber auch in Kühlanlagen nicht an Leistungsfähigkeit.

Auch in der Filterindustrie spielt Technicoll 9310 ebenfalls eine zentrale Rolle, wo PE und/oder PP mit textilem Filtermaterial dauerhaft geklebt werden müssen. Für großflächige, dauerklebrige Kaschierungen von PE- und PP-Folien und -Platten hat Ruderer den Haftklebstoff Technicoll 9221 entwickelt.

Kontaktklebstoff für Kunststoffplatten

Beim Kleben von ganzen Kunststoffplatten beziehungsweise großen Flächen bietet Ruderer das Spezialprodukt Technicoll 9110. Dieser Kontaktklebstoff zeichnet sich durch eine hohe Anfangsfestigkeit und lange Kontaktklebezeit aus. Außer dem Reinigen des Klebeteils ist keine weitere Oberflächenvorbehandlung notwendig. Um Materialien vor hohen mechanischen Belastungen zu schützen, wird der thermoplastische Kunststoff POM oft als Abriebschutz eingesetzt. Mit dem Kontaktklebstoff ist es laut Hersteller selbst auf einer Fläche von etwa drei Quadratmetern möglich, einen solchen Abriebschutz auf eine Metallwand zu kleben und eine langzeitstabile Verklebung zu erreichen.

Struktur- und Schmelzklebstoffe für Magnete und Solarmatten

Eine besondere Herausforderung stellt das Kleben von PE-Solarmatten dar. Der 2K-Strukturklebstoff Technicoll 9410-1 ist so formuliert, dass er sich den Materialeigenschaften optimal anpasst. Die Verarbeitungszeit von vier Minuten erlaubt schnelle Taktzeiten. Der ausgehärtete Klebstoff zeigt sich gegenüber Witterungseinflüssen, Temperaturschwankungen, Stößen, Schall und Vibrationen sehr widerstandsfähig. Auch Verklebungen von Spritzgussteilen aus PE, PP oder POM lassen sich mit diesem 2-Komponenten-Kleber optimal ausführen. Beim exakten Einkleben von Magneten in POM-Schalen liefert dieser Klebstoff nicht nur ein optisch sauberes, sondern vor allem ein schnelles und sicheres Klebeergebnis, so Ruderer.

kus

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