Zeitgewinn beim Positionieren

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Wenn Eigenschwingungen im Spritzgießzyklus und sogar äußere Einflüsse automatisch vom Viper-Linearroboter kompensiert werden, dann nennt Engel das Active Vibration Control. Der Rollout auf die gesamte Modellbaureihe ist noch bis Ende des ersten Quartals angekündigt.

Mit Active Vibration Control erkennen Engel Viper-Linearroboter nicht nur ihr eigenes Schwingungsverhalten, sondern können darüber hinaus auch auf Schwingungen, die durch äußere Einflüsse ausgelöst werden, reagieren. Indem die Schwingungen aktiv im laufenden Prozess kompensiert werden, steigt die Positioniergeschwindigkeit und die Zykluszeit sinkt.

Das System mit seiner dezentralen Intelligenz – ein Kernmerkmal von Industrie 4.0 – erlaubt es den modernen Robotergenerationen, Störungen von außen in Echtzeit zu kompensieren. Das System ist seit dem vierten Quartal 2016 für die Viper-60-Roboter verfügbar und seit Januar 2017 auch für die Viper 40. Noch bis Ende des ersten Quartals 2017 werden die Viper 20, 90 und 120 folgen.

Die CC300-Steuerung bietet dem Anwender unterschiedliche Möglichkeiten der Ablaufdarstellung an, von der einfachen Auswahl vorgefertigter Standard-Abläufe bis zur objektorientierten, grafischen Erstellung komplexer Ablaufsequenzen. Foto: Engel

Äußere Einflüsse kompensiert

Wurden bislang zur Schwingungskontrolle die zu erwartenden Eigenschwingungen des Roboters berechnet, können durch den Einsatz von 3D-Motion-Sensoren auch Einflüsse von außen online kompensiert werden. Damit tragen die Roboter dazu bei, dass sich der Spritzgießprozess kontinuierlich selbst optimiert und die Fertigung im Sinne von Industrie 4.0 smarter wird.

Dank Active Vibration Control erreichen die Engel Viper-Roboter schneller eine ruhige Ausgangsposition und arbeiten mit einer deutlich verbesserten Positioniergenauigkeit, was zum Beispiel beim Platzieren von Insertteilen oder beim Umsetzen von Vorspritzlingen wichtig ist.

gr

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