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Yizumi kooperiert mit Exipnos beim Spritzgießcompoundieren

Ein DCIM-System in der Produktion bei Yizumi in China: Es besteht aus einer 1600 kN Spritzgießmaschine der Baureihe A 5, gekoppelt mit einem CDS 34 Compounder plus den nötigen gravimetrischen Dosierbandwagen. Foto: Yizumi

Der chinesische Spritzgießmaschinenbauer Yizumi arbeitet mit dem Merseburger Compound-Entwickler Exipnos im Bereich Spritzgießcompoundieren zusammen.

Die beiden Unternehmen haben einen langfristigen Kooperationsvertrag geschlossen. Das unter dem Namen DCIM-Technologie bekannte Direktcompoundierverfahren soll gemeinsam weltweit vermarktet werden. Dabei werden die Anlagen in den Werken von Yizumi in China gefertigt und mit dem Rezeptur-Know-how von Exipnos beim Endkunden betrieben. Die Rezepturen können online überwacht und/oder verändert werden – eine typische Industrie-4.0-Anwendung.

Die bereits bekannten Vorteile der DCIM-Technologie – Zeitersparnis, Kosteneffizienz, Flexibilität, Qualitätsvorteile – werden durch die Zusammenarbeit weiter verbessert. Die Kooperation aus chinesischer Kosteneffizienz gepaart mit der Hightech-Technologie aus Merseburg ist ab sofort frei im Markt verkäuflich. Neben Komplettanlagen aus dem Hause Yizumi können auch Spritzgießmaschinen-Fremdfabrikate mit der DCIM nachgerüstet werden.

Auf der K 2019 in Düsseldorf zeigen die beiden Partner eine Komplettanlage für das Direktcompoundieren auf der Spritzgießmaschine.

sk

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