Wie vernetzte Temperiersysteme die Effizienz steigern

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Single Temperiertechnik lanciert die Plattform „Smart Line" für Plug- & Play-Installationen.

Mit der neuen Plattform Smart Line bietet Single ein Plug & Play-Konzept zur Vernetzung mehrerer Temperiersysteme beim Betreiber an. Zahlreiche datengestützte Funktionen erschließen Vorteile wie detailreiche Prozesstransparenz, lastabhängige Wartungskonzepte und reduzierte Betriebskosten (TCO).

Temperiersysteme von Single lassen sich über Web-Browser zentral verwalten – von jedem Arbeitsplatz oder Tablet aus. Datengestützte Tools zur vorbeugenden Instandhaltung sichern jederzeit maximale Systemverfügbarkeit. Foto: Single

„Das Temperiersystem tritt aus dem Schatten ins Licht und bietet sich im lokalen Netzwerk an“, stellt Single-Geschäftsführer Karsten Sauer mit Blick auf die Funktionalität der Smart-Line-Features fest: „Dank der Netzwerkfähigkeit lässt sich das Temperiersystem über eine zentrale lokale Smart-Line-Webseite monitoren, analysieren und sogar direkt bedienen.“

Bei der Entwicklung hat Single besondere Aufmerksamkeit auf Sicherheitsstandards gelegt. Hinzu kommt die leichte Bedienbarkeit sowie die Plug- & Play-Installation ohne zusätzliche Software.

Vorteile: Die Temperiersysteme werden zentral verwaltet, wobei eine Bedienung über Web-Browser von jedem Arbeitsplatz oder auch per Tablet möglich ist. Instandhaltungspersonal kann sich einen Überblick über den Zustand aller Systeme verschaffen, ohne vor Ort gehen zu müssen, und spart spürbar Zeit ein. Mithilfe einer Filterfunktion können Maschinenbediener beispielsweise fokussiert die in ihrem Verantwortungsbereich installierten Temperiersysteme monitoren. Über eine lokal verfügbare VNC-Verbindung kann der aktuelle Bildschirm am Temperiersystem aufgerufen werden. Diese Funktion erlaubt auch die Bedienung von Systemen, die schlecht zugänglich sind, beispielsweise aufgrund einer Installation im Reinraum.

Lückenlose Prozessdokumentation auch in anderen Systemen

Die Smarthub-Software protokolliert Prozessdaten und Systemparameter dauerhaft und zeigt diese in einem beliebigen Zeitraum der Vergangenheit an. Damit können zurückliegende Störungen besser analysiert werden. Eine Download-Funktion erlaubt die Datensicherung per CSV-Datei, um eine lückenlose Prozessdokumentation auch in anderen Systemen zu gewährleisten.

Optional werden die Daten verschlüsselt an ein Portal bei Single übertragen, was dem Single-Service im Störungsfall eine schnelle Einleitung effizienter Hilfsmaßnahmen erlaubt. Das Portal kann E-Mails versenden, den Anlagenverantwortlichen umgehend über Störungen informieren und damit Stillstandzeiten reduzieren.

Die neue und zum Patent angemeldete Funktion der Predictive Maintenance im Single-Portal analysiert laufend den Zustand der Systeme und gibt Hinweise auf anstehende Wartungen oder grenzwertige Prozessbedingungen, bevor eine Störung auftritt. Damit können Wartungseinsätze bedarfsorientiert und geplant absolviert werden, bei maximaler Systemverfügbarkeit. Die frühzeitige Problemerkennung reduziert Ausfallzeiten und vermeidet Produktionsstillstände.

Eine integrierte Energieüberwachung liefert Informationen über den Energieverbrauch des Systems, aber auch über den Wärmehaushalt des Werkzeugs. Damit erhält der Anwender die notwendigen Daten sowie Anregungen zur Energieoptimierung. Die Resultate der Maßnahmen können mit dem System gemessen werden.

„Kunden sparen viel Geld und vermeiden ungeplante Anlagenstillstände, wenn sie ihre Temperiersysteme vernetzen, die Daten intelligent verknüpft werden und ihre Bediener und Anlagenveranwortliche so hilfreiche Hinweise erhalten“, stellt Frank Spork, Director of Product Management, fest.

jl

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