Werkzeuginnendrucksensoren: Welche Verkabelung?

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Für die Ladungsübertragung von Werkzeuginnendrucksensoren beim Spritzgießen bietet Meusburger Single-Wire- und Coaxial-Kabel an. Was sind die Unterschiede?

Der Werkzeuginnendruck stellt einen wichtigen Parameter in der Prozessüberwachung beim Spritzgießen dar. Im Sinne einer umfassenden Werkzeugüberwachung sind Drucksensoren daher nicht mehr wegzudenken. Die Verwendung von hochwertigen piezoelektrischen Sensoren unterstützt das Erreichen einer sehr hohen Prozessqualität und steigert die Teilequalität nachhaltig. Für die Ladungsübertragung stehen am Markt zwei unterschiedliche Technologien zur Verfügung: über Single Wire- und über Coaxial-Kabel.

Werkzeuginnendruck bei beengten Platzverhältnissen messen

Das Single Wire-Kabel verfügt über einen sehr kleinen Kabeldurchmesser. Dadurch kann es flexibel mit minimalen Biegeradien in Kabelkanäle und Bohrungen verlegt und beliebig gekürzt werden. Somit sind diese Kabel optimal für Werkzeuge mit beengten Platzverhältnissen geeignet. Bei der Single Wire-Technik erfolgt die Abschirmung vom Umfeld, wie beispielsweise anderen Spannungsquellen, durch das Werkzeug.

Das Coaxial-Kabel hingegen zeichnet sich dank der Stahlummantelung durch eine optimale Abschirmung gegenüber äußeren Signalen aus. Daher bietet sich der Einsatz von Werkzeuginnendrucksensoren mit Coaxial-Kabel für Werkzeuge mit einer hohen Anzahl von elektrischen Komponenten an – wie beispielsweise Heißkanalkomponenten oder Überwachungseinrichtungen. Diese Variante findet ebenso Verwendung, wenn die Kabelführung außerhalb des Werkzeugs erfolgt. Mit der Ausführung Mini Coaxial lassen sich mehrere Sensorsignale an einem Mehrkanalstecker bündeln.

Mit dem Mehrkanalstecker E 6763 können die Signale von vier bis zu acht Werkzeuginnendrucksensoren mit minimalem Verkabelungsaufwand zusammengeführt werden. Die Mehrkanalstecker besitzen je nach Ausführung Schneidklemmkontakte für das Single.Wire-Kabel (Ausführung S) und Mini-Coax-Buchsen für das Mini-Coaxial-Kabel (Ausführung C). Die Werkzeugerkennung erfolgt mittels eines auf der Leiterplatte integrierten Chips und ermöglicht eine hohe Prozesssicherheit beim Werkzeugwechsel. Zusätzlich können mit der mitgelieferten Beschriftungsplakette die Sensordaten einfach gekennzeichnet werden.

sk

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