Werkzeugbau besser strukturieren und organisieren

Back to Beiträge

Becker Werkzeugbau setzt auf Softwarelösung Mold Manager von IK Office.

„Ich habe mich eine ganze Weile damit beschäftigt, wie ich unseren Werkzeugbau besser strukturiert und professionell organisiert bekomme“, erinnert sich Markus Becker, Geschäftsführer der Johannes Becker Werkzeugbau GmbH. Vorher wurde bei den Neuenrader Werkzeugspezialisten mit Insellösungen aus diversen Softwareprodukten gearbeitet. „Meist selbstgebastelte Excel-Dateien“, wie Markus Becker einräumt. „Bei 15 verschiedenen Lösungen verliert man bei vielen Werkzeugprojekten schlicht und einfach den Überblick.“

Auf einer Fachmesse ist er dann auf das Unternehmen IK Office gestoßen. Einem Softwarehersteller, der sich mit seinen Softwarelösungen ganz auf die Bedürfnisse des modernen Werkzeugbaus spezialisiert hat. Priorität hatte anfangs erst einmal der kaufmännische Part. Markus Becker war auf der Suche nach einem digitalen Werkzeug, dass dessen Anforderungen einfach und komfortabel umsetzen kann. Bei Anlage eines Kundenprojektes sollte schnell ein valides Angebot kalkuliert werden können, die abschließende Abwicklung mit der Erstellung von Lieferscheinen und der Rechnungserstellung sollte ebenfalls Bestandteil dieser Lösung sein. Ingo Kuhlmann, Geschäftsführer der IK Office GmbH konnte ihm auf Anhieb mit dem Mold Manager eine Komplettlösung bieten, die über dessen eigentliche Bedürfnisse hinausgingen.

Softwarelösung für Kalkulation und Werkstatt im Werkzeugbau

„Der Mold Manager“ bietet in seiner Basisausführung alles das, was ein klassischer Werkzeugbau an Unterstützung in seiner tagtäglichen Arbeit benötigt“, erklärt Ingo Kuhlmann, der seit mehr als 20 Jahren in der Branche unterwegs ist. Neben den kaufmännischen Aufgaben, wie der Angebotserstellung- und verfolgung, der Anlage eines Auftrages sowie der Lieferscheinerstellung sowie Rechnungsstellung plant die Software auch die wesentlichen Werkstattvorgänge.

„Alles sollte ineinandergreifen“, war letztlich der Anspruch von Markus Becker. Letztlich gab dann ein persönliches Gespräch mit Ingo Kuhlmann den letzten Impuls für die Kaufentscheidung – das war im Dezember 2017.

Die Einbindung der Software in die bestehende Umgebung war denkbar einfach. Auch die Bedienung der Software Mold Manager ist komfortabel und erfolgt intuitiv. Foto: IK Office

Leicht zu implementieren

Nach wie vor sind Markus Becker und dessen Mitarbeiter, die natürlich die Software nutzen, begeistert von den vielfältigen Möglichkeiten. Wichtig war an dieser Stelle die schnelle und problemlose Implementierung. Hier spielt IK Office sein gesammeltes Wissen aus zahlreichen Projekten für die Branche aus. „Durch Customizing gelingt es uns, aus über 600 Einstellungsvarianten gemeinsam mit dem Kunden die optimale Lösung aufzusetzen“, erklärt Ingo Kuhlmann, dass gerade die Implementierung, insbesondere für kleinere Betriebe, ein wichtiger und häufig ausschlaggebender Punkt ist.

Die Lösung muss ohne große Probleme und vor allem schnell im Berufsalltag des Unternehmens integrierbar sein. „Ich habe den Schritt immer gescheut. Wenn ich aber gewusst hätte, wie einfach und problemlos die Implementierung dank IK Office letztlich war, wäre ich diesen wichtigen Schritt viel früher gegangen“, fällt das Fazit von Markus Becker positiv aus.

Planungsmöglichkeiten schaffen mehr Freiheiten im Alltag

Die Planungsmöglichkeiten, die der Mold Manager serienmäßig bietet, schaffen für Markus Becker neue Freiheiten in der Praxis. „Wie wirkt sich beispielsweise die verspätete Abgabe von CAD-Daten des Kunden auf den definierten Liefertermin aus?“, so Becker. „Ich kann nun aus dem Stand heraus dem Kunden verlässlich mitteilen, welche terminlichen Folgen das auf ein laufendes Projekt hat.“ Natürlich muss das System mit Daten gefüttert werden, ist sich Markus Becker bewusst: „Die Software muss gelebt werden.“ Aber das mussten zuvor die Exel-Dateien auch. Die Verknüpfung der Insellösungen existierte nicht.

Auch können Bilder von fertigen Projekten archiviert werden, und eine Nachkalkulation mit wenigen Clicks in dem Tool nachvollzogen werden. „Stundenzettel in Papierform wurden bei uns ganz abgeschafft. Jede einzelne Tätigkeit wird immer einem laufenden Projektzugebucht.“ Nicht nur für die Nachkalkulation ist diese Anwendung interessant, sondern auch für die Rechnungsstellung, insbesondere bei der Nachberechnung von Zusatzarbeiten.

Neben dem Mold Manager wurde zudem die MES-Lösung von IK Office in die Softwareumgebung mit eingebunden. Diese beinhaltet die Datenerfassung für sämtliche Produktionsmaschinen im Hause. Auch hier legt Markus Becker großen Wert auf Transparenz, denn die Software liefert wichtige Erkenntnisse. So können Prozessdaten ausgewertet, Ausfallzeiten minimiert und Ineffizienzen detektiert werden.

Auch das Thema Urlaub geht Markus Becker jetzt dank der Software wesentlich entspannter an. Denn notwendige Ausgangsrechnungen werden auch ohne seine Anwesenheit auf den Weg gebracht. „Es funktioniert dann auch einmal ohne mich. So schafft die Software auch noch mehr Freizeit“, schmunzelt Markus Becker.

jl

Share this post

Back to Beiträge