Weniger Ressourceneinsatz für Kunststoffverpackungen

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Die Pöppelmann-Division Famac setzt in Verpackungsfragen auf einen reduzierten Ressourceneinsatz durch Materialreduzierung, Wiederverwendung und Recycling.

Auf der Messe Fruit Logistica, die vom 5.-7. Februar 2020 in Berlin stattfindet, können sich die Besucher selbst ein Bild davon machen, welche Strategien Pöppelmann verfolgt, um den Ressourceneinsatz bei der Herstellung von Verpackungen zu reduzieren. Im Mittelpunkt der Anstrengungen von Pöppelmann für einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen stehen drei R, hinter denen sich die Schlagworte „Reduce“, „Reuse“ und „Recycle“ verbergen. „Reduce“ bedeutet, dass Pöppelmann Famac sich bemüht, wo möglich den Einsatz von Kunststoff zu reduzieren. Mit „Reuse“ ist die Wiederverwendung der Produkte gemeint. Und mit „Recycle“ wird eine bestmögliche Recyclingfähigkeit angestrebt.

Reduce: Hoher Schutz mit reduziertem Ressourceneinsatz

Die Reduce+ Serie von Pöppelmann setzt auf Ressourcenschonung durch deutliche Reduktion des Materialeinsatzes. In Kooperation mit der Merulin Gartenbauservice GmbH & Co. KG entwickelte der Verpackungsspezialist zum Beispiel einen transparenten Kunststoffeimer, mit dem sich Snack-Tomaten ressourcenschonenderer und gleichzeitig optisch noch attraktiverer verpacken lassen: Der Tomateneimer wird im Spritzgussverfahren in Gitterstruktur gefertigt. So werden Materialeinsparungen von bis zu 30 % erzielt.

Das geringere Gewicht trägt darüber hinaus zur Senkung der Logistikkosten sowie der DSD-Gebühren bei. Die erfolgreiche Einführung des Tomatengittertopfs bestätigt das Konzept. Und so plant man bei Pöppelmann Famac, die Reduce+ Serie weiter auszubauen.

Reuse: perfekt ausgenutzte E2-Kiste statt Einwegkarton

Die von Pöppelmann entwickelte Behälterserie für E2-Kisten nutzt die wiederverwendbaren E2-Behältnisse perfekt aus, macht Einweg-Kartons überflüssig und reduziert somit den Ressourceneinsatz. Foto: Pöppelmann

Mehr Ressourcenschonung entlang der gesamten Lieferkette ist auch das Ziel der BR003 Behälterserie. Wie Pöppelmann erklärt, bietet das modulare System der Rechteckschalen-Serie für Großverbraucher-Anwendungen selbst bei gemischten Behältergrößen eine effiziente Nutzung von E2-Kisten für bis zu 40 Gebinde. Das macht es leicht, auf Einweg-Kartons zu verzichten und auf die wiederverwendbaren E2-Behältnisse umzusteigen.

Dank der einheitlichen Deckelgrößen ist die Befüllung der Rechteckschalen effizienter, da in der Produktion weniger Formatwechsel vorgenommen werden müssen. Darüber hinaus reduziert die verbesserte Auslastung der Transportkisten die benötigten Lager- und Logistikkapazitäten deutlich. Mit dem von Pöppelmann Famac entwickelten Online-Rechner lässt sich zudem die perfekte Ausnutzung der E2-Kisten ganz einfach berechnen.

Recycle: Geschlossener Materialkreislauf für Non-Food-Verpackungen

Die Universalverpackungen von Pöppelmann Famac entstehen in einem geschlossenen Materialkreislauf und wurden mit dem Deutschen Verpackungspreis in Gold ausgezeichnet. Foto: Pöppelmann

Ein komplett geschlossener Materialkreislauf lässt sich im Non-Food-Bereich realisieren. Im Rahmen der Initiative Pöppelmann blue hat der Kunststoffspezialist Universalverpackungen aus Polypropylen in der Farbe „Recycling Blue“ entwickelt. Ihr Kunststoffanteil stammt zu 100 % aus Post-Consumer-Recycling-Granulat, das aus Verpackungsabfällen aus den Dualen Systemen gewonnen wird.

Nach der Verwendung gelangen diese Verpackungen über die Sammlung der Dualen Systeme in die Wiederverwertung. Das zurückgewonnene Rezyklat kann für die Produktion neuer Verpackungen eingesetzt werden. Somit ist sichergestellt, dass der Materialkreislauf geschlossen ist, fossile Ressourcen geschont werden und der wiederverwendete Kunststoffanteil aus dem Verpackungsmüll steigt.

Die ressourcenschonenden Verpackungen lassen sich ganz individuell auf Kundenwünsche abstimmen und sind in verschiedenen Größen und Formaten als Becher, Eimer oder Schale realisierbar. Pöppelmann Famac wurde für diese Entwicklung übrigens mit dem Deutschen Verpackungspreis in Gold in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet.

gk

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