Weltneuheit in Friedrichshafen

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Leistritz präsentiert auf der Fakuma 2018 erstmals eine Designstudie des Doppelschneckenextruders ZSE 40 i Maxx mit innovativer Vollabdeckung.

Eine Lösung, die mehr Sicherheit für den Bediener, noch einfacheres Handling und ein hohes Maß an Flexibilität bietet, ist das neue und innovative Flexxcover für Doppelschneckenextruder. „Wir sind hinsichtlich der Maschinenabdeckung ganz neue Wege gegangen“, sagt Geschäftsführer Anton Fürst. „Anstatt aus Metall besteht unser Flexxcover aus einem Glasfasertextil, das eine Vielzahl von Vorteilen bietet.“ Zu sehen ist die Designstudie dieser revolutionären Entwicklung auf dem neuen Doppelschneckenextruder ZSE 40 i Maxx. „Die ZSE i Maxx Baureihe umfasst bereits die Maschinengrößen 27 und 35. Die Erweiterung um eine weitere Größe ist die logische Konsequenz“, sagt Fürst.

Maschinenabdeckung neu gedacht

Auffallend sind Aussehen und Oberflächenbeschaffenheit der neuen Abdeckung: Sie ist aus einem PTFE- beschichteten Glasfasertextil gefertigt – ein für Extrusionsprozesse geeignetes, hitzebeständiges Material. Fürst erklärt: „Das Flexxcover weist im Vergleich zu Metall eine geringere Wärmeleitfähigkeit auf. Dadurch ergibt sich auch eine geringe Oberflächentemperatur.“

Die Maschinenabdeckung ist vierteilig ausgeführt: zwei Abdeckungshälften über dem Verfahrensteil, zwei über dem Antriebsstrang. Mit Hilfe von Steckverbindungen werden sie auf dem Grundrahmen befestigt und anhand pneumatischer Spannelemente gespannt. Fürst erläutert: „Diese Art von Anbringung erlaubt ein sehr einfaches Handling. Ein einzelner Bediener ist in der Lage, jedes der vier Teile ohne zusätzliche Hilfsmittel abzunehmen.“ Das abgenommene Cover kann ganz einfach zusammengerollt, gelagert und ausgetauscht werden. Die Kombination aus Material, Befestigung und simplem Handling lassen zudem eine sehr einfache Reinigung zu. „Da es sich hier im Vergleich zu Metallabdeckungen um eine günstigere Variante handelt, kann bei Bedarf jedes der vier Abdeckungsteile mehrfach angeschafft werden, beispielweise bei Änderungen des Verfahrensaufbaus.“ In den Verfahrensaufbau integrierte

Leistritz Seitenbeschickungen oder -entgasungen werden ebenfalls mit dem Material eingehaust. „Diese geniale Lösung präsentieren wir erstmals als Designstudie auf der Fakuma in der Ausführung für unsere neue ZSE 40 i Maxx“, so Fürst. „Damit wollen wir unseren Kunden eine erneute Nutzensteigerung bieten. Wir sind sehr gespannt auf ihr Feedback.“

Erweiterung der intelligenten Baureihe

Aufgrund des hohen spezifischen Drehmoments (bis zu 15,0 Nm/cm³) zählen die ZSE Maxx-Maschinen zu den stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern. Hinzu kommt das erhöhte Volumen in der Schnecke bedingt durch das große Da/Di = 1,66. Seit einigen Jahren wird diese erfolgreiche Baureihe kontinuierlich erweitert: Die ZSE i Maxx Extruder (27 und 35 mm) überzeugen durch intelligentes und integriertes Design. Auf der Fakuma wird erstmals der ZSE 40 i Maxx, der insbesondere für mittlere Batchgrößen bzw. für Durchsätze bis zu 700 kg/h geeignet ist, vorgestellt.

Der Extruder vereint die überzeugenden Features der ZSE i Maxx Maschinen. Das Zweikreis-Temperiergerät und die Heizelemente sind im Rahmen bzw. Verfahrensteil integriert. Durch die kluge Positionierung der Bauteile ist eine optimale Zugänglichkeit gewährleistet. Reinigung und Austausch einzelner Komponenten sind extrem einfach. Es genügt ein zentraler Wasseranschluss für die gesamte Anlage. Ausgestattet ist der ZSE 40 i Maxx mit einem energieeffizienten Synchron-Motor für den Hauptantrieb. Damit trägt Leistritz zu einem ressourcenschonenden Extrusionsprozess bei. Der Großteil der elektrischen Bauteile ist in einem separaten Schaltschrank untergebracht. Eine Drehmomentmessung kann optional eingebaut werden. Mit Hilfe eines Monitoringsystems hat man Getriebeöldruck und -temperatur jederzeit im Blick.

Smarte Lösungen

„Industrie 4.0 und der Einsatz smarter Sensoren spielen eine wichtige Rolle. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklungen der Prozesstechnik haben wir deshalb ein besonderes Augenmerk auf die intelligente Prozessüberwachung gerichtet“, erklärt Anton Fürst. Wie das in der Praxis durchführbar ist, zeigt Leistritz anhand des Dehnrheometers, das auf der Messe ausgestellt ist. „Smart“ zeigt sich auch der Leistritz After Sales Bereich – mit beispielsweise Service-Einsätzen via Augmented Reality. Welchen Mehrwert Kunden davon haben, erfahren Interessierte vor Ort auf dem Leistritz Stand.

sl

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