Watttron ausgezeichnet: IKU für Matrixheizsystem

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Watttron wurde für sein Matrixheizsystem mit dem Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ausgezeichnet.

Insgesamt sieben Preisträger wurden in diesem Jahr mit dem Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) ausgezeichnet. Unter den Gewinnern ist auch Watttron: das Matrixheizsystem „Cera2Heat“ konnte die Jury in der Kategorie „Umweltfreundliche Technologien“ überzeugen.

Bei "Cera2Heat" handelt es sich um ein neues Heizsystem für Thermoformprozesse, etwa für die Herstellung von Joghurtbechern. Laut Hersteller lassen sich damit rund 30 % und mehr an Kunststoff und Heizenergie einsparen.

Matrixheizsystem baut auf individuell regelbare Heizpixel

"Cera2Heat" ermöglicht eine heterogene, genau definierte Kontakterwärmung von Oberflächen. Das Heizsystem basiert auf einer Vielzahl regelmäßig angeordneter, kleiner Heizpixel. Die Temperatur jedes einzelnen Pixels kann dabei individuell programmiert und geregelt werden. Die Ansteuerung der Heizpixel kann zudem als Wärmebild sichtbar gemacht werden.

Das Matrixheizsystem besteht aus 4 x 4 cm großen Modulen, die sich beliebig aneinanderreihen und zu individuellen Flächen zusammensetzen lassen. Durch seinen modularen Aufbau kann das System in nahezu jeder Maschine eingeplant oder nachgerüstet werden.

Auszeichnung durch BMU und BDI

Der Deutschen Innovationspreis für Klima und Umwelt (IKU) wird zusammen vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) verliehen. Prämiert werden dabei herausragende Umweltinnovationen von deutschen Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Unter den insgesamt sieben Preisträgern kann sich nun auch Wattron einreihen. "Wir freuen uns außerordentlich, dass wir als Gewinner in der Kategorie ‚Umweltfreundliche Technologien‘ ausgewählt worden. Der Preis ist für uns Ansporn und Motivation zugleich und zeigt, dass wir mit unserer innovativen Heiztechnologie den Nerv der Zeit treffen“, so die offizielle Stellungnahme des Freitaler Unternehmens.

Coronavirus bremst geplante Preisverleihung des IKU

Die eigentlich in Berlin geplante feierliche Preisverleihung wurde aufgrund der Entwicklungen rund um das Coronavirus abgesagt. Die Reden von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, dem stellvertretenden BDI- Hauptgeschäftsführer Holger Lösch und dem Jurymitglied Nico Peterschmidt zur Ehrung der Preisträger können Interessierte deshalb als Video im IKU-Newsroom ansehen. Dort finden sich auch die übrigen Preisträger.

db

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