Von der Nanoebene bis zum fertigen Leichtbauprodukt

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Neuntes Landshut Leichtbau-Colloquium bietet 44 Vorträge zu neuesten Erkenntnissen über den Leichtbau in Forschung und industrieller Anwendung.

Die Realisierung innovativer Leichtbaustrukturen erfordert es, einen weiten Bogen von der Entwicklung der Ausgangsmaterialien über die Untersuchung relevanter Grenzflächen und Volumeneigenschaften über die Berechnung und Simulation bis hin zur Produktions-und Prozesstechnik zu spannen.

Der Leichtbau-Cluster der Hochschule Landshut hat sich daher beim 9. Landshuter Leichtbau-Colloquium mit dem Titel „Leichtbau in Forschung und industrieller Anwendung von der Nano- bis zur Makroebene“ zum Ziel gesetzt, neueste Erkenntnisse von der Grundlagenforschung bis hin zum fertigen Leichtbau-Produkt zu präsentieren.

In 44 Vorträgen von renommierten Referenten aus Wissenschaft und Industrie werden am 27. und 28. Februar 2019 dem Fachpublikum in Landshut neueste Entwicklungen und Forschungserkenntnisse geboten. Ministerialrat Werner Loscheider vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin wird in seinem Grußwort einen strategischen Ausblick der Initiative Leichtbau des Bundeswirtschaftsministeriums bieten.

Highlights werden auch die beiden Plenumsvorträge sein: Prof. Dr.-Ing. Karl Ulrich Kainer, Director Institute of Materials Research, Magnesium Innovation Centre, Helmholtz-Zentrum Geesthacht, wird über Fortschritte in der Magnesium-Technologie berichten,  Dr.-Ing. Martin Hillebrecht, Leiter Competence Center Leichtbau, Werkstoffe & Technologien, EDAG Engineering GmbH, Fulda, wird   "Neue Leichtbauprozessketten für das Fahrzeug von morgen" aufzeigen.

Drei parallele Sessions beleuchten die vielfältigen Aspekte des Leichtbaus

Anschließend werden in jeweils drei parallelen Sessions an zwei Tagen die vielfältigen Aspekte des Leichtbaus beleuchten. Die Themen der Sessions lauten: Additive Fertigung, Auslegung von Leichtbaustrukturen, Betriebsfestigkeit, Bionik, Faserverbundwerkstoffe, Hybride Strukturen, Leichtbaukonstruktion, Prozesstechnik, Prüfverfahren, Sandwichstrukturen, Simulation und Verbindungstechnik.

Eine begleitende Fachausstellung bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, innovative Produkte, neueste technische Entwicklungen, Dienstleistungen und Softwarelösungen zu erkunden und mit den Ansprechpartnern vor Ort in Kontakt zu treten. Für eine noch intensivere Beschäftigung mit den vielfältigen Themen rund um den Leichtbau erhalten alle Teilnehmer einen Tagungsband mit wissenschaftlich ausgearbeiteten Beiträgen.

Werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum

Das Landshuter Leichtbau-Colloquium (LLC) hat sich als angesehener Branchentreff etabliert. Es ist ein werkstoff-, konstruktions- und produktübergreifendes Forum, um ausgewählte Leichtbaukonzepte und -lösungen zu präsentieren. Die Veranstaltung wird im Turnus von zwei Jahren vom Leichtbau-Cluster an der Hochschule Landshut unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Otto Huber organisiert.

Weitere Informationen und Anmeldung zum LLC für Teilnehmer und Aussteller finden Sie hier.

gk

 

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