Branche 27.02.2015 1 Bewertung(en) Rating

Volkswagen setzt auf 3D-Druck

Volkswagen hat in Wolfsburg bereits einige via 3D-Druck hergestellte Produktionswerkzeuge im Serieneinsatz. Zudem entstehen immer mehr Teile für die Fahrzeugentwicklung in 3D-Druckern. Jetzt hat sich auch Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, klar zum 3D-Druck bekannt.

"Die Möglichkeiten des 3D-Drucks in der Automobilindustrie sind immens. Wir bei Volkswagen sind auch bei dieser digitalen Technik führend und wollen unseren Wissensvorsprung weiter ausbauen", erklärte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft,nach dem Besuch des Bereichs für Werkzeugbau am Standort Wolfsburg. Dort wird diese digitale Technik federführend für den Konzern vorangetrieben.

Mit 3D-Druckern fertigt Volkswagen mit Hilfe eines Laserstrahls aus Metallpulver Segmente für Werkzeuge mit integrierten Funktionen, aber auch Prototypenteile oder Montagehilfsmittel . Der Leiter des Werkzeugbaus Gerd Rupp erklärte: „Die Drucker reduzieren die Anfertigungszeit und den Materialverbrauch erheblich“. Mit dem Drucker ist außerdem die Anfertigung von komplexen Bauteilen möglich, die im herkömmlichen Werkzeugbau als nicht herstellbar gelten.

Langfristig will Volkswagen mit der neuen digitalen Technik zudem bezahlbare Sonderanfertigungen von Einzelteilen für Autokäufer möglich machen

gk

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