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Viermal so viel Rezyklat

Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis glaubt an den Wandel der Branche. Foto: Borealis

Borealis macht ernst mit der Ressourceneffizienz und will bis 2025 die Produktion von Rezyklat vervierfachen. Und das ist noch nicht alles.

Borealis, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, hat die globale Initiative der New Plastics Economy "A Line in the Sand" zur Beseitigung von Umweltverschmutzung durch Kunststoffe an der Quelle unterzeichnet. Bislang wurde „A Line in the Sand“ von 250 Organisationen unterzeichnet. Darunter befinden sich auch zahlreiche der wichtigsten, globalen Verpackungshersteller, Markeneigentümer, Einzelunternehmer und Recyclingunternehmen sowie Regierungen und NGOs. Zu den Unterzeichnern gehören Unternehmen, die weltweit 20 % aller Kunststoffverpackungen produzieren.

Die globale Initiative der New Plastics Economy wird von der Ellen MacArthur-Stiftung, die mit dem UN-Umweltprogramm kooperiert, geleitet und wurde am 29. Oktober 2018 auf der „Our Ocean“-Konferenz in Bali, Indonesien, offiziell präsentiert.

Umweltverschmutzung an der Quelle bekämpfen

„Ein Wandel ist möglich. Wir sind davon überzeugt, dass Unternehmen und Regierungen die Umweltverschmutzung durch Kunststoffe bereits an der Quelle bekämpfen können, wenn sie Seite an Seite arbeiten“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. „Als Hersteller hochwertiger Kunststoffe haben wir eine Führungsrolle zur Lösung des Kunststoffabfallproblems und im Recycling übernommen. Wir unterstützen die globale Initiative ,A Line in the Sand‘, indem wir uns dazu verpflichten, unsere Produktion von Kunststoffrezyklaten bis 2025 mehr als zu vervierfachen. Gleichzeitig bauen wir unser Projekt Stop weiter aus. Damit helfen wir zu verhindern, dass Kunststoffe in unsere Meere gelangen.“

Die globale Initiative soll eine neue „Normalität“ für Kunststoffverpackungen schaffen. Die Ziele des Programms werden alle 18 Monate überprüft und im Verlauf der kommenden Jahre immer höher gesteckt. Unternehmen, die sich der Initiative anschließen, werden jedes Jahr Fortschrittsberichte veröffentlichen, um damit die Dynamik aufrechtzuerhalten und für Transparenz zu sorgen.

Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, problematische oder überflüssige Kunststoffverpackungen zu eliminieren und den Umstieg von der Einwegverpackung auf wiederverwendbare Verpackungsmodelle durchzusetzen. Dazu wollen die Netzwerkmitglieder Innovationen liefern, die ermögilchen sollen, dass bis zum Jahr 2025 jede Kunststoffverpackung auf einfachem und sicherem Weg wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden kann. Außerdem wollen die Mitglieder die Kreislaufwirtschaft fördern, indem die Wiederverwendungs- und Recyclingraten der produzierten Kunststoffe signifikant gesteigert und diese vermehrt zu neuen Verpackungen oder Produkten verarbeitet werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Engagements ist es "überflüssige und problematische Kunststoffe zu eliminieren". Es werde dadurch leichter werden, Kunststoffe im Wirtschaftskreislauf zu halten und nicht in die Umwelt gelangen zu lassen.

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